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Radio Micro-Europa


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Mobilität

Möglichst schnell, angenehm und günstig von A nach B kommen: Das sind die Ansprüche an Mobilität. Die kommende Micro-Europa-Sendung beschäftigt sich mit den Fragen, wie Studierende in Tübingen das Thema Mobilität wahrnehmen und welche Möglichkeiten es gibt, geschickt unterwegs zu sein – vielleicht auch Mal auf eine etwas unkonventionelle Art. Gestaltet wurde der Beitrag von Teilnehmenden des Grundkurses Hörfunk unter der Leitung von Dr. Ulrich Hägele.

Radio Micro-Europa: Sendung (195) „Mobilität“ am Sonntag, den 25. November 2018 von 12 bis 13 Uhr im Freien Radio Wüste Welle 96,6 – Kabel: 97,45 Mhz, auch als Live-Stream im Internet.

Der Link zum Anhören im Internethttp://vergil.uni-tuebingen.de/microeuropa/ 

Moderation: Leo Schnirring
Autor*innen: Jana-Malou Hoppe, Lea Jansky, Lea Scherm, Leo Schnirring, Susanne Schulte, Tamica Simmons
Technik: Aaron Geiger
Redaktion: Ulrich Hägele

Inhalt der Sendung

01 Früher legte der Mensch am Tag mehrere Dutzend Kilometer zu Fuß zurück, um sein Ziel zu erreichen. Heutzutage ist es nur der Weg vom Parkplatz in den Supermarkt oder vom Bahnhof in die nahe gelegene Innenstadt, den der Mensch noch zu Fuß bewältigen muss: Den Rest erledigen meist Auto, Bus und Bahn. Die Arten von Mobilität sind vielfältig. Leo Schnirring wirft hier einen Blick auf die umweltfreundlicheren Alternativen wie E-Autos oder Car-Sharing-Konzepte.

02 Ob vom Brechtbau zum Kaffee-Trinken ins Schwarze Schaf oder vom Bahnhof zur Innenstadt – die Wege in Tübingen sind kurz. Doch auch bei längeren Wegen, wie zum Beispiel dem ewig langen Berg hoch ins WHO, kommt der Linienbus einem zur Hilfe. Sich innerhalb von Tübingen zu bewegen, ist also kein Problem. Anders jedoch am Wochenende: Hier pendeln einige Studierende immer mal wieder in ihren Heimatort, der oftmals nicht im Umland und teilweise sogar in einem anderen Bundesland liegt. Und das kann auf Dauer ganz schön ins Geld gehen. Lea Jansky hat sich deshalb nach bequemeren und billigeren Möglichkeiten umgeschaut.

03 Fahrradfahren oder mit dem Auto? – Ein ständiger Kampf mit dem eigenen Gewissen. In der „grünen“ Stadt Tübingen wohnen zahlreiche Auto- und Fahrradfahrer*innen. Die Teilnehmenden des Grundkurses Hörfunk haben Tübinger Studierende befragt, wie sich für das eine oder andere entscheiden.

04 Einfach in den Bus einsteigen und losfahren – ohne Ticket! Seit Neustem kann man nicht nur abends nach der Freizeitregelung sozusagen „kostenlos“ die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, sondern auch an Wochenenden und an Feiertagen überall im naldo-Gebiet fahren. Das ist nur eines der Angebote, das naldo Studierenden macht. Auch das Semesterticket zählt zu diesen Angeboten. Wie naldo das überhaupt finanzieren kann, erklärt Euch Leo Schnirring in diesem Beitrag.

05 Parken in Tübingen ist oft eine nervenbeanspruchende Angelegenheit: Der Parkraum ist knapp und fast immer kostenpflichtig. Der Schiebeparkplatz in Tübingen ist da eine Ausnahme. Der Parkplatz ist vor allem unter Studierenden beliebt. Das Besondere an ihm: hier darf man einander zuparken und wegschieben. Wie gut dieses Prinzip funktioniert, hat sich Malou Hoppe einen Tag lang vor Ort auf dem Schiebeparkplatz in Tübingen angeschaut.

06 Studierende, die regelmäßig durch andere Verkehrsverbünde als nur das naldo-Gebiet fahren, kennen das Problem: Es ist sehr kostspielig. Aus diesem Grund wird gerade wieder über ein landesweites Semesterticket für ganz Baden-Württemberg diskutiert. Wie das dreistufige Modell aussehen würde und unter welchen Umständen das Semesterticket eingeführt werden könne, erzählt Euch in diesem Beitrag Leo Schnirring, der auch Studierende zu diesem Thema befragt hat.

07 Die Einführung des landesweiten Semestertickets wäre nicht gerade billig, sei jedoch vor allem für Studierende, die zwischen zwei Verkehrsverbünden pendeln müssen, viel günstiger und angenehmer. Allerdings bedeutet die Einführung dieses Systems auch verpflichtende Mehrkosten für alle Studierenden, die davon nur wenig oder gar nicht profitieren. Davon betroffen wären insbesondere Auto- und Fahrradfahrer*innen, die die öffentlichen Verkehrsmittel nicht benutzen.

01 Rory Storm and The Hurricanes, Brand New Cadillac (1960)
02 Monster, The Backseat of My Car (2013)
03 Corny Ostermann Tanz-Orchester, In der kleinen himmelblauen Limousine (1939)
04 The Hollies, Bus Stop (1966)
05 Wolle Kriwanek, Die Strossaboh (1982)
06 Pink Floyd, Bike (1967)
07 Franz Josef Degenhardt, Umleitung (1966)
08 Eugen Grossmann & Wilfried Sommer, Meine Freundin hat ein Auto (1939)
09 Janis Joplin, Mercedes-Benz (1970)
10 The Beatles, Lovely Rita (1967)
11 Duke Ellington Orchestra, Take the A Train (1962)



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