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Brandkatastrophe in Villa El Salvador, Peru

In der vergangenen Woche ist ein Gastransporter in Villa El Salvador, der Partnerstadt von Tübingen, verunglückt. Doch wie konnte es überhaupt dazu kommen?

Am vergangenen Donnerstag, dem 23. Januar 2020, kam es in Villa El Salvador, einem Stadtteil der peruanischen Hauptstadt Lima, zu einer Gasexplosion mit darauffolgenden starken Bränden.

Am frühen Morgen fuhr ein Flüssiggastransporter durch die Straßen von Villa El Salvador und wurde durch eine Unebenheit der Straße am Gastank beschädigt. Dadurch trat das Gas aus und verbreitete sich großflächig. Aufgrund einer Wärmequelle entzündete sich Gas und es kam zu einer Explosion. Das entfachte Feuer erstreckte sich über zwei gegenüberliegende Häuserreihen und zerstörte den Wohnraum vieler Menschen.

Laut aktuellem Stand sind 15 Leute aufgrund der Verbrennungen verstorben. Davon verlor ein Mann noch am Unglücksort selbst das Leben. Außerdem zählen fünf Kinder zu den Toten. Neben den Todesfällen sind weitere 50 Personen verletzt und liegen mit starken Verbrennungen im Krankenhaus.

Die Einwohner*innen von Villa El Salvador, der Partnerstadt von Tübingen, zeigten in diesen Tagen große Solidarität und sammelten gemeinsam Spenden wie Wasser, Essen, Kleidung und Medizin. Dazu wird in den öffentlichen Medien auch zu Blutspenden für die Verunglückten aufgerufen.


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