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Mai 2019 November 2021


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inTakt :: Islam und Nachhaltigkeit

Erkan Binici vom TübIs Team erzählte im zweiten Teil des Projekts darüber, wie eine muslimisch-religiöse Lebensweise mit Nachhaltigkeit zusammenhängt und vereinbar ist.

Erkan Binici von den Tübinger Islamgesprächen berichtete im zweiten Teil des Projekts über den Islam und Nachhaltigkeit und darüber, wie beides verbunden werden kann. Er berichtete unter anderem von den Begriffen „Öko-Islam“, „Öko-Dschihad“ oder „Grüne Religion“ und er präsentierte eine Auswahl an Organisationen die sich dafür engagieren.

In dem Zusammenhang muss erklärt werden, dass Dschihad nicht nur der Glaubenskrieg oder ähnliches ist, sondern dass es übersetzt in etwa eine „Anstrengung auf dem Wege Gottes“ für etwas ist, das nach Gottes Wille geschieht. Auch sollte man die Begriffe muslimisch und islamisch unterscheiden, denn alles was auf der Religion beruht ist islamisch, aber es gibt Organisationen und Aktionen die nicht auf Grundlage des Islams basieren, die zum Beispiel ethischer Motivation sind und damit muslimisch ist. Also von muslimischen Menschen die sich fernab von religiösen Vorschriften für etwas einsetzen.

Binici zitierte einige Übersetzungen des Korans die darlegten, dass dem Menschen eine Rolle zugewiesen ist, die ihm eine Verantwortung gegenüber Flora und Fauna gibt, dass er aber trotzdem den freien Willen hat wie er diese Verantwortung nutzt. So ist es nicht fernab, dass man sich als Muslim/a für Nachhaltigkeit einsetzt. Dabei orientieren sich die Gläubigen an Gott und seinen Eigenschaften und Namen, wie zum Beispiel der Barmherzige.


Audio

Vortrag TübIs Islam und Nachhatigkeit

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Endversion_Tuebis.mp3


Kurzfassung Islam und Nachhaltigkeit

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kurzfassung_islam_und_Nachhaltigkeitmp3.mp3



Bilder





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