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Mai 2019 November 2021


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TAKT :: 1,5 Quadratmeter Stoff und Debatten ohne Ende?

Am 10. Juli trafen sich vier Pädagoginnen in der alten Aula in Tübingen, um über das von der Frauenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ formulierte Kopftuchverbot für minderjährige Mädchen in Bildungsinstitutionen zu diskutieren.

In ihrem Aufruf „Den Kopf frei haben“ forderte die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes, dass ein Verbot für das Tragen von Kopftüchern an Bildungsinstitutionen verhängt werden solle. Das Netzwerk Rassismuskritische Migrationspädagogik reagierte daraufhin mit einer Stellungnahme, die in kürzester Zeit von 100 Erstunterzeichnenden, sowie diversen pädagogischen Vereinen und Institutionen Unterstützung fand.

Das Ziel der Veranstaltung war es, der Kopftuchdebatte eine fachlich pädagogische Grundlage zu verleihen und eine Polarisierung des Diskurses um den Islam in Deutschland zu vermeiden. Auf die Einladung von Adis, einem regionalen Verein, der sich für Antidiskriminierung und Empowerment einsetzt, kamen vier Pädagoginnen, um einen Austausch über die Stellungnahme von Terre des Femmes und die Kontroverse zu ermöglichen.

Zu Gast waren Lena Hetzel vom Mädchentreff Tübingen, eine Mitarbeiterin von Yasemin aus Stuttgart, Sabrina Fellous von FödeM (Förderung des deutschsprachigen Moscheeunterrichts) und Jussra Schröer vom Institut für islamische Theologie der Universität Tübingen.

Der Abend wurde von Barbara Stauber (Institut für Erziehungswissenschaften) moderiert und von Andreas Foitzik (Adis e.V.) eingeleitet.

Unter dem Artikel befindet sich die Podiumsdiskussion in einer gekürzten Fassung, die sich ausschließlich auf den Austausch der Pädagoginnen beschränkt.


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