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Stolpersteine, die an den Holocaust erinnern sollen, gibt es in ganz Europa. Auch Tübingen gehört dazu. In der Stadt verteilt finden sich kleine, steinförmige Messingplatten, in welche die Namen und Lebensdaten von Holocaust-Opfern eingraviert sind. Hierunter fallen natürlich jüdische Personen, aber auch Menschen mit Behinderungen, sowie Sinti und Roma, politisch Verfolgte und andere Minderheitsgruppen. Wir waren beim Stolpersteinputzen der Stolperstein-Initiative...
Stolpern, sich verbeugen, lesen vom 20. März 2026
Auch Tübingen ist keine Ausnahme - im Holocaust wurden auch hier die Menschen, die es nicht schafften, rechtzeitig zu fliehen, deportiert und ermordet. Daran möchte die Stolperstein-Initiative Tübingen erinnern. Schon seit Jahren setzt sie sich dafür ein, dass kleine Messingplatten bei den ehemaligen Wohnorten der Opfer in den Boden eingelassen werden. Diese befinden sich in der Innen- und Südstadt. Oft wird versucht, dass Familien zusammengelegt werden.
Bei der Putzaktion haben wir auch viel über die Biographien der Menschen erfahren. Einige der Opfer in Tübingen gehörten zu den Opfern der T4-Aktion, bei welcher Menschen mit jeglichen Arten von Behinderungen ermordet wurden. Dazu gehört zum Beispiel... [zum Artikel]





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