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Pfauenspinnerin


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Eine Begegnung im Krieg: Über das Kurzfilmprojekt 'Jamil'

"Es war wie ein Uhrwerk, alle waren ganz fein miteinander... Alle haben miteinander das Projekt geliebt...“. Ein Kurzfilmprojekt von Michele Gentile.

Jamil erzählt das Schicksal zwei unter Trümmern begrabener Menschen in Syrien. Der Dialog zwischen dem syrischen Zivilist Khalead und dem amerikanischen Soldat Steve ist in arabisch und englisch – erzählt in Untertiteln, das Bild schwarz. Kriegsfotografin Anja bereitet sich parallel auf ihren Einsatz vor. Am Ende laufen beide Handlungsstrenge zusammen.

Im Januar war Michele Gentile bereits zu Gast und berichtete von seinen Plänen und den Dreharbeiten der verschütteten Szene – dafür begaben sich die Schauspieler Sam Alexander und Fakhri Hamad unter Schutt, um die Authensithät der Szene so echt wie Möglich wirken zu lassen. Und das ist gelungen – die Ängste von Khalead und Steve werden bereits beim Teaser spürbar.

Diesmal berichtet uns Michele Gentile von den Dreharbeiten mit Beate Malkus und Tobias Langhoff. Gedreht wurde der letzte Abend, bevor die Kriegsfotografin Anja nach Syrien aufbricht. Wir sprechen auch über die noch fehlende Szene, den Schnitt, Anja Niedringhaus und warum er überhaupt diesen Film machen wollte.


"Wie viele sind da eingeschlossen, die da irgendwie begraben wurden nach irgendeiner Exlosion. Die keiner hört, die keiner findet, nach denen auch vorallem keiner sucht… wie muss das sein? Und das wollte ich erzählen.“

Ende Oktober soll der Film schon fertig sein um auf Festivaltour zu gehen.
 


Audio

Interview mit Michele Gentile

Download (38,7 MB)
Pfauenspinnerin-19092018-MicheleGentile-Jamil.mp3



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