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Streeck möchte eine gestärkte WHO und ein dauerhaftes Pandemieteam im RKI

Dieses Wochenende haben wir mit Dr. Lisa Federle und Prof. Hendrik Streeck über die Corona-Lage gesprochen.

 

Der Bonner Virologe Prof. Hendrik Streeck ist einer der bekanntesten Virologen in Deutschland. Der 43-Jährige schaute den Tübinger Weg von unserer Radioexpertin Lisa Federle und OB Boris Palmer (Grüne) an. Das erfolgreiche Modell kann gut auf das ganze Land übertragen werden. Der Schutz von Altenheimen ist wichtig und bemerkenswert, wie in Tübingen. Jeder Test ist laut dem Virologen sinnvoll. Das Wissen muss gesammelt werden, um einen erneuten Corona-Winter zu vermeiden. Wie das Forschen sich gewandelt hat, in seinem Berufsleben, zeigt Streeck im Gespräch mit Jugendredakteur Timo Piontek auf. Mit vielen Impfungen, ist das Virus gut zu bekämpfen. "Alle sind gleichwertig", antwortete der Virologe auf die Frage, ob ein Impfstoff besser als ein anderer ist. "Wir müssen gestärkt aus der Pandemie gehen", findet Streeck, die Weltgesundheitsorganisation ist hier gemeint, welche die Probleme Global lösen sollte. Es braucht für den Forscher, eine Strategie mit RNA-Druckern. Die Bundesregierung braucht dringend eine langfristige Strategie, im Sommer war viel Plan Zeit. In Reutlingen hat Landrat Thomas Reumann (Parteilos) das Sachgebiet Pandemie geschaffen, ein solches könnte es laut Streeck auch im Robert-Koch-Institut geben. Eine sogenannten "Expertengruppe" soll gebildet werden. Mehr Hohheitsrechte für das RKI wären auch wichtig.

 

Lisa Federle war diese Woche auf Einladung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei der Bundespressekonferenz. Dort berichte sie über das Testen. Sie ging, wie sie selbst sagt, gestärkt nach Tübingen zurück, da sowohl RKI-Präsident Wieler als auch der Minister, das Konzept der Ärztin loben. Die Kritik, sie würde Fallzahlen steigen sehen wollen, wies sie entschieden zurück. "In Tübingen machen wir es schon und die Zahlen steigen auch nicht.", so Federle am Telefon. Das Testen, was auch in dieser Radiosendung schon lange Thema ist, wird bald in ganz Deutschland praktiziert.

 

 

 


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