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Verflechtungen von Privatwirtschaft und staatlichen Universitäten

Vor einigen Tagen wurde die Seite Hochschulwatch.de neu aufgelegt. Fabian Everding sprach mit Daniel Gaittet vom fzs über den Relaunch und wollte wissen, wie private Unternehmen Einfluss auf die Hochschulen zu nehmen versuchen.

Noch gibt es keinen "AlDi-Campus" in der Wilhelmstraße. Und dass die Institute auf dem Schloßberg eines Tages im "Disney Castle" untergebracht sein könnten, erscheint wie ein absurder Witz. Weniger offensive Formen des Sponsorings gibt es aber bereits an der Uni-Tübingen: Im Bereich "Kooperationen" findet sich beim Eintrag zur Uni-Tübingen auf hochschulwatch.de ein Hinweis auf den Zivilrechts-Hörsaal in der Neuen Aula, der von der Anwaltskanzlei CMS Hasche Sigle gesponsert wurde.

Das neue Portal hochschulwatch.de möchte auf solche und auch viel problematischere Förderungen etwa durch die Unternehmen Vattenfall oder Pricewaterhouse Coopers an deutschen Universitäten aufmerksam machen. Wer dahinter steckt ist tranparent: Transparency International, die taz, und der fzs (Freier Zusammenschluss von Studierendenschaften, der Dachverband vieler Studierendenvertretungen in Deutschland). 

Daniel Gaittet vom fzs hat uns im Telephon-Interview einige Beispiele für die Verstrickungen von Privatwirtschaft und Hochschulen genannt und den Relaunch von hochschulwatch.de erläutert.


Audio

Interview mit Daniel Gaittet vom fzs über hochschulwatch.de

Download (21,92 MB)
Interview_zu_hochschulwatch-de.mp3



Sendetermine

Bildungsmagazin

23.02.2015 17 Uhr



Kommentare

ff schrieb am 23.02.15 um 21:56 Uhr

Lustiges Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=sPQH5Ek3hBg





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