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DANIEL CHOQUE: PERUANISCHER FREIWILLIGER IN DEUTSCHLAND
Daniel Choque besuchte die Räumlichkeiten des Radiosenders Wüste Welle, um über seinen Lebensabschnitt in Deutschland und sein Leben in Peru zu berichten. Daniel wurde in der Stadt Arequipa geboren, lebte jedoch einen großen Teil seines Lebens im Regenwald.
Daniel erzählt, dass er in Peru bei der Organisation URKU tätig war (einer peruanischen Nichtregierungsorganisation, die sich dem Schutz der amazonischen Biodiversität, der Rettung von Wildtieren und der Umweltbildung widmet). Seine Aufgabe bestand darin, von allem etwas zu tun – vom Kochen bis hin zum Reinigen der Tiergehege.
Dank der Organisation URKU konnte sich Daniel für einen Freiwilligendienst in Deutschland bewerben. Derzeit lebt er in Bielefeld und engagiert sich in der Altenpflege. Zudem berichtete Daniel von seinen täglichen Aufgaben: „Mein Tag beginnt um 09:00 Uhr morgens und endet um 16:00 Uhr. Im Grunde frühstücken wir zusammen, machen eine Runde Dehnübungen, Bewegung, Spiele, Musik – von allem etwas“, merkte er an.
Daniel erwähnt außerdem, dass die Sprache seine größte Herausforderung beim Freiwilligendienst ist: „Man kann sich zwar grundsätzlich verständigen, aber es ist manchmal schwer, Gefühle so zu vermitteln, wie man sie wirklich empfindet“, kommentierte er.
Derzeit lebt er bei seiner zweiten Gastfamilie und wartet auf seine dritte Gastfamilie.
Daniel hat in Deutschland viel gelernt – vom Respekt gegenüber Fußgängern am Zebrastreifen bis hin zur Gewohnheit der Mülltrennung.
Schließlich äußerte sich Daniel zur politischen Lage in Peru und zur neuen Präsidentin Keiko Fujimori: „Was man derzeit in Peru erlebt, sind reine Nebelkerzen; man bekommt ein X für ein U vorgemacht. Was könnte man auch von der Tochter (Keiko Fujimori) eines ehemaligen Diktators (Alberto Fujimori) erwarten, der bereits im Gefängnis saß?“ „In Peru gibt es eine extreme Aggressivität gegenüber Menschen mit linker Tendenz. Sobald eine linke Person einen Kommentar abgibt, wird sie sofort als Terrorist abgestempelt oder mit Venezuela verglichen. Die Rechte in Peru liefert weder gute Argumente noch hat sie überhaupt welche“, kommentierte er.
„Es gibt Menschen, die nach wie vor für Peru kämpfen, und wir müssen weiter durchhalten und kämpfen. Es lebe Peru!“, lautete Daniels Botschaft.
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