Politik & Gesellschaft
Studio Neurodivers
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Interview Fachko Tübingen, Sensorische Zumutungen im Alltag
In dieser Sendung gab es
- ein Interview mit Ruth Graß und Julia Merz von der Fach- und Koordinierungsstelle Autismus für den Landkreis Tübingen,
- eine Einführung in die Problematik der zunehmenden sensorischen Zumutungen im öffentlichen Raum,
- sowie Nachträge zur Autismus-Diagnosestellung.
Falls euer Browser zusammen mit dem Webserver Probleme macht, die opus-Audiodateien abzuspielen, schreibt bitte unten einen Kommentar dazu. Firefox sollte jedenfalls funktionieren.
Interview mit der Fach- und Koordinierungsstelle Autismus Tübingen
Was macht die FachKo - wer kann sich an die Fachko wenden - wie Kontakt aufnehmen - welche Themen bringen Ratsuchende so mit - Umgang mit und Einbeziehung autistischer Menschen,
Finanzierung - FachKo auch im Landkreis Reutlingen - wie sind die FachKon entstanden - Unterstützung bei Behörden - momentane Versorgungslücken,
Öffentlichkeitsarbeit - Erstkontakt mit dem Thema Autismus . Motivation . Wünsche für die Zukunft.
Hier ist die Audiodatei des Interviews mit Ruth Graß und Julia Merz
Kontakt zur FachKo Landkreis Tübingen: fachko-tue (ät) autismus-verstehen.de
Kontakt zur FachKo Landkreis Reutlingen: fachko-rt (ät) autismus-verstehen.de
Sensorische Barrieren und Zumutungen
Hier lese ich nochmal meine Rede bei der Demo für Inklusion und gegen unerkannte Barrieren vom 9.Mai 2026 in der langen Fassung.
Straßenlaternen, Fahrzeugbeleuchtung, Lichtverschmutzung, Warnsignale, Blinken und Piepen und Tröten - Sicherheit durch Irritation? - Zwang zur Irritation? - Digitale Barrieren - Online-Zwang - öffentliche Bildschirmwerbung
Hier ist die Audiodatei der Rede und die Lesefassung per PDF, dazu das Heftchen Über Sensorische Zumutungen.
Wer Interesse hat, an der besprochenen Selbsthilfe- oder Abhilfegruppe gegen sensorische Zumutungen mitzumachen, kann mich gerne anschreiben unter carsten.spanheimer (ät) gmail.com .
Nachträge zur Autismus-Diagnosestellung
Depressions-Fehldiagnose als Sackgasse
SG aus M hat darauf hingewiesen, dass bei autistischen Menschen die Fehldiagnose 'Depression' zur Verschlimmerung der Situation führen kann. Als Abhilfe bei Depression werden die PatientInnen dazu angehalten, 'unter Leute zu gehen', sozialen Umgang zu suchen undsoweiter. Das aber führt gerade zu Overload- und Meltdown-Situationen und verstärkt die Niedergeschlagenheit.
Daher würde SG empfehlen, bei jeder Depressions-Diagnose gleich eine Testung auf Autismus-Spektrum durchzuführen.
Skizze Flussdiagramm Autismus und Depression
Wege zur Diagnose
MB aus R rät, bei einem eigenen Autismus-Verdacht den normalen Weg über den Hausarzt zu gehen, der einen an eine niedergelassenen Psychiaaterin überweist. Von dort aus würde man gegebenenfalls an eine geeignete klinische Stelle überwiesen.
Anhänge
» InterviewFachKoTue-2026-05-13-48kbps.opus










