Politik & Gesellschaft, Musik
fem*rasant
Beiträge & Artikel
Frauen*geschichte archivieren und erzählen - das BAF
Susanne Maurer, Gesa Ingendahl und Franziska Walter führten uns durch die Räume des BAF. Es ist sowohl ein Archiv als auch ein Bildungszentrum zu lokaler und überregionaler Frauengeschichte. Gegründet wurde es zur Zeit der neuen Frauenbewegung. Man versuchte, außerhalb von Universitäten Material zu sammeln und Frauengeschichte sichtbarer zu machen.
Das BAF ist interdisziplinär aufgebaut und beherbergt viele verschiedene Materialien. Von Büchern über Tagebücher. bis hin zu Plakaten, Postern und Flyern gibt es alles. Auch die beliebte lila Latzhose (oben im Bild zu sehen) sollte natürlich nicht vergessen werden. Vieles davon ist Material, was oft nicht aufgehoben wird - und das ist es auch, was das BAF so besonders macht. Durch die vielen Medien lässt sich die Frauengeschichte der Region und teilweise auch von internationalen Beziehungen nachverfolgen. Man findet Flyer zu Flinta*Events und Demos, die einen wissen lassen, dass nicht nur heutzutage für mehr Rechte gekämpft wird. Gerade das ist es auch, was Maurer, Ingendahl und Walter als so wichtig empfinden: das BAF zeigt, dass man nicht allein ist.
Durch den doppelten Auftrag von Archiv und Bildungszentrum ist das BAF aber immer in einer finanziell prekären Lage und auch neue Mitarbeitende werden immerzu gesucht. Gern kann man zu Öffnungszeiten und weiteren Veranstaltungen vorbeischauen und einfach mal in den ganzen Materialien zu seinem Heimatsort oder auch etwas ganz anderem stöbern.
Audio
mp3
2026_05_28_Vorproduktion_Baf.mp3
SENDUNG SUCHEN
KATEGORIEN










