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KRAFT FÜR UNSERE VENEZOLANISCHEN BRÜDER UND SCHWESTERN
In der Region Yaracuy wurden zwei aufeinanderfolgende Erdbeben registriert. Das erste hatte eine Magnitude von 7,2 und das zweite von 7,5. Diese seismischen Erschütterungen waren auch in La Guaira, Caracas und im Bundesstaat Aragua deutlich zu spüren. Es war das stärkste Erdbeben, das in den letzten 126 Jahren im Norden Venezuelas verzeichnet wurde.
Die jüngsten offiziellen Zahlen sprechen von fast 1.500 Todesopfern und mehr als 3.200 Verletzten. Zudem werden rund 50.000 Menschen vermisst, und die Sucharbeiten dauern unter sehr schwierigen Bedingungen an.
Die Regierung hat den nationalen Notstand ausgerufen und mehr als 30.000 Einsatzkräfte mobilisiert (staatliches Personal, das in den Bereichen Sicherheit, Rettung, Gesundheit und Logistik im Einsatz ist). Zudem ist Unterstützung von internationalen Rettungsteams aus mindestens 17 Ländern eingetroffen.
Darüber hinaus waren an den darauffolgenden Tagen mehrere Nachbeben zu spüren, darunter eines der Stärke 4,8 am Samstag, dem 27. Juni. Dies hält die Bevölkerung in ständiger Alarmbereitschaft und erschwert die Arbeiten zur Beseitigung der Trümmer.
Die Lage bleibt kritisch, und die Behörden koordinieren weiterhin die humanitäre Hilfe, die Versorgung mit Lebensmitteln sowie die medizinische Unterstützung für Tausende von betroffenen Familien.
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