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PRÄSIDENTSCHAFTSWAHLEN 2026: KEIKO FUJIMORI VS. ROBERTO SÁNCHEZ
Der Sonntag, 7. Juni, wird für die peruanische Bevölkerung ein Tag voller Bewegung sein. Es werden die Präsidentschaftswahlen 2026 ausgetragen, bei denen nur noch zwei Kandidaten im Rennen sind: Auf der einen Seite Keiko Fujimori mit rechtsgerichteten Positionen, auf der anderen Seite Roberto Sánchez vom linken Spektrum.
Es ist das vierte Mal, dass Keiko Fujimori die Stichwahl um das Präsidentschaftsamt erreicht. Zuvor gelang ihr dies bereits in den Jahren 2011, 2016 und 2021, in denen sie letztendlich gegen Ollanta Humala, Pedro Pablo Kuczynski und Pedro Castillo verlor. Bei dieser Gelegenheit versucht sie nun, sich endlich als Präsidentin von Peru durchzusetzen. Was jedoch gegen Fujimori spricht, ist die Vergangenheit ihres Vaters, Alberto Fujimori, der als einer der korruptesten Präsidenten Perus gilt. Zudem liefen gegen Keiko Fujimori selbst Ermittlungen wegen Korruptionsvorwürfen.
Auf der anderen Seite hat Roberto Sánchez die zweite Runde erreicht, nachdem er vor allem Stimmen im Süden des Landes für sich gewinnen konnte. Zudem genießt er die Unterstützung der Sympathisanten des ehemaligen Präsidenten Pedro Castillo, was ein entscheidender Faktor dafür war, dass Sánchez weiterhin im Rennen bleibt.
Die beiden aktuellen Präsidentschaftskandidaten zogen mit einem im Vergleich zu früheren Wahlen sehr niedrigen Prozentsatz in die Stichwahl ein: Keiko Fujimori erhielt 17,09 % und Roberto Sánchez 12,03 %. Der Anteil der leeren und ungültigen Stimmzettel ist extrem hoch, was sich zugunsten eines der beiden Kandidaten auswirken wird. Diese Stimmen für sich zu gewinnen, wird der Schlüssel zum Sieg bei diesen Präsidentschaftswahlen 2026 sein.
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