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PERUANISCHE PRÄSIDENTSCHAFTSWAHLEN 2026

Die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Peru fand am Sonntag, dem 12. April 2026, statt.

Es gab mehr als 30 Präsidentschaftskandidaten, von denen nur zwei in die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen einziehen werden, in der schließlich nur einer das zukünftige Staatsoberhaupt von Peru sein wird.

Zu den Kandidaten, die durch die Stimmen des Volkes Aussichten auf den Einzug in die Stichwahl haben, gehören Keiko Fujimori, Rafael López Aliaga und Roberto Sánchez.

Die offizielle Auszählung durch ONPE (die für die Organisation der Wahlen zuständige Behörde) hat noch nicht 100 % erreicht, daher muss das peruanische Volk abwarten, um zu erfahren, welche beiden Kandidaten am Sonntag, dem 7. Juni, in die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen einziehen werden.

Andererseits waren die Wahlen am 12. April von Polemik geprägt. In Lima Metropolitana trafen die Stimmzettel und das Wahlmaterial nicht rechtzeitig ein, was zu Verzögerungen bei der Stimmabgabe führte; es gab sogar Bürger in Lima, denen die Möglichkeit verwehrt blieb, ihr Wahlrecht auszuüben.

Dieser schwerwiegende Vorfall wurde sowohl von den Präsidentschaftskandidaten als auch von der Bevölkerung scharf kritisiert. Die ONPE (die für die Organisation der Wahlen zuständige Behörde) musste eine Mitteilung herausgeben, in der sie erklärte, dass die Verzögerung auf eine Pflichtverletzung des Unternehmens Servicios Generales Galaga zurückzuführen sei – jener Firma, die mit dem Transport der Materialien für die Durchführung der Präsidentschaftswahlen 2026 beauftragt war.

Insgesamt 75 Wahllokale waren von der Verzögerung bei der Lieferung der Wahlmaterialien betroffen. Die betroffenen Städte waren San Juan de Miraflores und Villa El Salvador (Partnerstadt von Tübingen).

Auf der Suche nach einer Lösung verlängerte die ONPE die Wahlen um einen weiteren Tag, damit die betroffenen Bürger ihre Stimme abgeben konnten.

Der 12. April hätte ein Tag sein sollen, an dem die Bürger darauf vertrauten, dass die Wahlen bestmöglich ablaufen würden, doch das Gegenteil war der Fall. Sogar einige politische Parteien beginnen zu erklären, dass ein möglicher Betrug im Gange sei.


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