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FRANZ!werk Tübingen :: Ein Co-Working Space für alle

Alice, Steffen und David berichten im Interview, was es mit dem FRANZ!werk auf sich hat

Das FRANZ!werk ist ein "Co-Working Space" im Französischen Viertel in Tübingen. Doch was genau ist eigentlich ein Co-Working Space?

Ein Co-Working Space ist ein Ort, an dem Menschen ein Raum zum arbeiten, sowie eine gute Arbeitsatmosphäre angeboten wird. Dabei können die Leute mit ihren eigenen Projekten und Ideen kommen, um  daran in gemeinschaftlicher Atmosphäre zu arbeiten. Dabei sei vor allem auch der gegenseitige Austausch wichtig. Daraus sei im FRANZ!werk sogar schon die ein oder andere Geschäftsbeziehung entstanden, oder es wird an Projekten Anderer mitgearbeitet, die man selbst interessant findet. Alice zum Beispiel beteiligt sich durch das FRANZ!werk nun an der Entwicklung eines "Multifunktions-Spatens".

Neben einer schönen und entspannten Arbeitsatmosphäre hat das FRANZ!werk aber noch einiges mehr zu bieten: "Es ist nicht nur ein Co-Working Space, sondern auch ein Maker-Space!", so David. Die Mitglieder können also auch alle aktiv am Franzwerk mitgestalten. "Ich mag das sehr, wenn Dinge sich verändern, Räume sich verändern oder neues dazukommt. Mein Horizont erweitert sich dadurch fast täglich, das finde ich für mich persönlich sehr spannend.", meint Alice. Das Angebot des Franzwerk´s umfasst neben Büros zum Arbeiten auch eine Gemeinschaftswerkstatt, ein Tonstudio, Meetingräume, ein Café mit Arbeitsbereich, eine Kantine, sowie eine große Veranstaltungshalle für verschiedenste Projekte. Die Projekte, an denen im FRANZ!werk gearbeitet wird, könnten unterschiedlicher nicht sein: Von Videospielprogrammierung, über Landschaftsarchitektur bis hin zu Clowns, die dort Jonglieren üben, ist alles dabei.

Spannend ist außerdem, wie sich das FRANZ!werk finanziert. Denn es gibt keine festen Mitgliederbeiträge, sondern jedes Mitglied darf selbst entscheiden, wie viel er für die Nutzung des FRANZ!werks bezahlen möchte oder bezahlen kann. Den Betreibern sei dabei Transparenz wichtig. Dafür gibt es jedes halbe Jahr eine sogenannte "Bietrunde". Dabei werden die Kosten offen gelegt und die Mitglieder geben Gebote für ihre Beiträge an, meistens pendele es sich dann bei Geldbetrag ein.

Es ist jede/-r herzlichst eingeladen einmal im FRANZ!werk vorbeizuschauen,  sei es zum Probearbeiten, Kaffee trinken oder zum Mittagstisch Mittwochs um 12:30. Dabei kann man sich selbst ein Bild von den vielen Möglichkeiten  machen, die das FRANZ!werk bietet.


Audio

Download (16,43 MB)
Interview_Franzwerk_kurz.mp3


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Interview_Franzwerk_lang.mp3





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