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Die Tafel :: Überschüssige Lebensmittel retten

Die Tübinger Tafel setzt sich unter dem Motto: Überschüssige Lebensmittel retten für hilfsbedrüftige Menschen ein. Die Lebensmittel sollen gleichmäßig und gerecht an bedürftige Menschen verteilt werden.

Obwohl noch viele Lebensmittel verzehrfähig wären, werden tagtäglich Lebensmittel vernichtet. Die Tübinger Tafel will dem Problem der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken und von Armut betroffene Menschen helfen. Die Tafel wurde in Tübingen 1998 als gemeinnütziger Verein gegründet und unterstützt mittlerweile über 700 Haushalte.

Dabei ist jedoch der Einsatz von vielen Freiwilligen erforderlich. Wöchentlich engagieren sich in der Einrichtung über 120 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen helfen bei der morgendlichen Abholung der Lebensmittel sowie bei der Vorbereitung dieser.

Der Vorsitzender der Tübinger Tafel Reinhardt Seibert berichtete von den zwei Hauptzielen, welche die Tübinger Tafel verfolgt. Das erste Ziel ist das Retten von Lebensmitteln. Darunter fallen insbesondere die Lebensmittel, die von den Supermärkten übrig bleiben und noch verzehrfähig sind. Das zweite Ziel umfasst das Ziel der Hilfe von Bedürftigen.

Aufgrund der aktuellen politischen Lage und den Folgen des Ukraine-Krieges sinke die Zahl der Lebensmittel drastisch an. Gleichzeitig steigt die Zahl der Menschen, die sie dringend benötigen. Dies stellt vor allem die Tafel vor besondere Herausforderungen und drängt Mitarbeiter*innen an die Grenze der Belastbarkeit.


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Tafel_Beitrag_Abmischung_1.mp3





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