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Der Wilde Wald

Den Abschluss der Science-Notes-Filmreihe "Wildnis im Kino" bildete der Dokumentarfilm "Der wilde Wald – Natur Natur sein lassen" von Regisseurin Lisa Eder. Sie war anwesend und diskutierte mit dem Publikum, außerdem hielt Prof. Dr. Christoph Schurr von der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg einen Kurzvortrag.

Im Nationalpark Bayerischer Wald ist eine Vision zum bahnbrechenden Vorzeigeprojekt weltweit geworden: Seit 1970 greift der Mensch nicht in die Natur ein. Das einmalige Experiment sorgte einst für massiven Widerstand. Warum fällt es uns so schwer, die Natur einfach nur zu beobachten? Warum brauchen wir mehr wilde Natur? Und was können wir von ihr lernen, um Wälder auch für künftige Generationen zu bewahren?
Der Film nimmt Stellung zu aktuellen Fragen und zeigt, dass es eine Koexistenz von Mensch und unberührter, wilder Natur geben kann.

Im Anschluss an den Film gab es noch einen Kurzvortrag von Prof. Dr. Christoph Schurr von der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg. Anschließend fand noch eine kurze Diskussion mit Regisseurin Lisa Eder statt.

Von faszinierenden Fakten, wie dass etwa eine Million von rund acht Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit vom Aussterben bedroht sind, bis hin zu ehrfurchtgebietenden Szenen von Wölfen und Luchsen, der Film ist eine Empfehlung für alle Naturbegeisterten.




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