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Digitale Vernissage :: 40 Jahre Theater Lindenhof

Im Rahmen ihres Masterprojekts beschäftigten sich 12 Masterstudierende der Empirischen Kulturwissenschaft des Ludwig-Uhland-Instituts Tübingen mit dem Theater Lindenhof und seinen Hintergründen. Anlass für das gemeinsame Projekt war das 40jährige Jubiläum des freien Theaters. Am 18. Februar eröffneten die Studierenden bei einer virtuellen Vernissage ihre im Rahmen des Studienprojekt entstandene Ausstellung und stellten ihre Forschungsergebnisse vor.

Zusammen mit Gesa Ingendahl, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig-Uhland-Institut, die die Leitung des Proekts übernahm, begannen die 12 Studierenden vor ca. anderthalb Jahren ihr Studienprojekt.

Ein Wochenende auf dem Lindenhof sollte den Studierenden einen ersten Einblick in die Geschichte und die Organisation des Theater Lindenhofs geben, um danach eine Fragestellung zu entwickeln. Ein Wunsch des Theaters war hierbei, dass die Studierenden sich nicht vorrangig mit der Vergangenheit des Lindenhofs beschäftigen, sondern vielmehr die Gegenwart und Zukunft Thema des Projekt sein sollten. Beim gemeinsamen Sichten des Archivs, in dem sie alte Programmzeitschriften, Requisiten und andere spannende Materialien entdeckten, entwickelte sich die kurze, prägnante Fragestellung: "Was ist das Besondere am Theater Lindenhof und wie lässt es sich erklären?".

Im Laufe des Projekts bildeten sich drei auf die Fragestellung bezogene Forschungsgruppen. Die erste beschäftigte sich mit Perspektiven auf den Lindenhof. Dabei wurde der Blick von außen auf das Theater Lindenhof bspw. von Stammgästen und kulturpolitischen Akteur*innen untersucht. Eine weitere Gruppe untersuchte die Beziehung zu den Partnerstädten und den Stellenwert des Dialekts im Theater Lindenhof. Einen Blick hinter die Kulissen gibt die dritte Froschungsgruppe, die sich unter anderem mit dem Alltag der Technier*innen im Lindenhof auseinandersetzten. Alle Forschungsergebnisse und Vorgehen der einzelnen Gruppen könen ausführlich in der neu erschienenen Publikation der Studierenden nachgelesen werden.

Die Vernissage am 18. Februar war ein voller Erfolg. Gespannt verfolgten über 250 Gäste die virtuell stattfindende Vernissage an ihren Bildschirmen und rund 100 Personen nahmen an der anschließenden Zomm-Sitzung, die zum Ausutsch mit den Studierenden diente, teil.

Nach verschiedenen Reden von den Masterstudierenden, Gesa Ingendahl, Simone Haug und Stefan Hallmayer wurden die Zuschauer*innen virtuell durch die im Projekt entstandene Ausstellung geführt. Zusammne mit Thuy-Van Nguyen-Khanh, die bei der Konzeption der Ausstellung half, stellten die Studierenden die verschiedenen Exponate vor und erklärten deren Bedeutung. Die Ausstellung wird bis Hersbt 2021 im Theater Lindenhof zu sehen sein und wandert dann durch die Partnerstädte des Lindenhofs. Einen Plan wo die Ausstellung wann zu sehen sein wird, sowie ein Link zu der virtuellen Vernissage ist auf der Webseite des Lindenhofs zu finden. Bald wird dort eine virtuelle Führung durch die Ausstellung zu sehen sein, sodass Interessierte schon einen Einblick bekommen können.


Audio

Beitrag zu Studienprojekt der EKW Tübingen

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