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OCTAFISH & HASA :: Crass & Jazzig

OCTAFISH und HASA, zwei Jazz-Rock Bands „die sich musikalisch sympathisch sind“, spielen am Montag, den 12. Oktober ein Doppelkonzert im Sudhaus. Ihre Musikrichtungen nennen sie selbst Industrial Fake Jazz und BschissJazz. Trotz unterschiedlicher musikalischer Ausführungen eint die beiden Bands die gemeinsame Liebe zur Musik und spezifisch zu Frank Zappas Musik.

Die Wege von Heiner (OKTAFISH) und Heiner (HASA) kreuzten sich erstmals vor zwei Jahren bei einem Konzert im Franz-K in Reutlingen. Dort wurden schnell nicht nur auf den Vornamen bezogene Gemeinsamkeiten festgestellt. Als gemeinsame Wurzel ihrer Klangkunstwerke lässt sich der amerikanische Komponist und Musiker Frank Zappa verorten, der die Jazz Rock Musik von OCTAFISH und HASA besonders prägte. Vor allem Zappas musikalischer Humor ist bei den beiden Bands zu finden. Zwar zeichnen sich diese durch einen individuellen Musikstil aus, dennoch „schwinge in ihrer Musik immer etwas Zappa mit“, so die Musiker.

OKTAFISH zeichnet sich durch die musikalische Richtung des Industrial Fake Jazz aus. Wie der Name „Fake Jazz“ bereits verrät, handelt es sich bei dieser Musikrichtung um keinen „richtigen Jazz“. Vielmehr entstand dieser Sound durch eine Fusion verschiedener Musikstile aus den Neunzigern, die unter dem Begriff des Industrial Fake Jazz vereinigt wurden. Das musikalische Äquivalent bildet auf der anderen Seite der BschissJazz von HASA. Besonders für HASA spielt Schwäbisch als zusätzliche interessante Klang- und Humorquelle eine bedeutsame Rolle. Dies lässt sich unschwer an dem Bandnamen HASA erkennen, welcher ursprünglich aus dem Schwäbischen abgeleitet ist. Der nasale und weiche Klang, der den Dialekt auszeichnet, lasse sich besonders gut als musikalisches Klangmaterial verwenden, erklärt Heiner von HASA.

Von diesem abwechslungsreichen und interessanten Klangkunstwerk kann man sich bei einem Doppelkonzert, das unter dem Motto „CRASS UND JAZZIG!“ am 12.10.20 um 20:00 Uhr im Sudhaus stattfindet, selbst überzeugen. Der Theatersaal ermöglicht durch die räumliche Flexibilität einen parallelen Aufbau beider Bands, wodurch ein reibungsloser ineinander übergehender Ablauf realisiert werden kann. Wer kommenden Montag nicht im Sudhaus dabei sein kann, hat die Möglichkeit das Doppelkonzert in der Liveübertragung der Wüste Welle, von 20:00-23:00 Uhr, hautnah und coronakompatibel mitzuerleben.


Audio

Das Interview in der Kurzform

Download (18,49 MB)
Octafish_und_HASA_kurz.mp3


Das ganze Interview zum Nachhören

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Octafish_und_HASA_lang.mp3



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