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Hölderlin-Ausstellung des Künstlerbundes Tübingen :: [... ; indessen wandelt harmlos droben das Gestirn.]

Der Künstlerbund hat anlässlich der sich nun um 250 Jahre jährenden Geburt von Friedrich Hölderlin eine Kunstausstellung zu seinen Ehren installiert. Wir waren vor Ort und haben sie uns umgeschaut.

Am 20. März hat sich dieses Jahr die Geburt von Friedrich Hölderlin zum 250. Mal gejährt. Der Künstlerbund Tübingen organisierte zu seinen Ehren eine Ausstellung mit dem Titel „indessen wandelt harmlos droben das Gestirn“ und fasst damit visuell die Gedanken lokaler Künstler zu einem der bekanntesten deutschen Dichter zusammen.

Wir haben die Ausstellung besucht und die Eindrücke auf uns wirken lassen. Und die sind vielseitig. Von Hölderlins Zeit im Tübinger Klinikum bis zum im postum nach ihm benannten Tübinger Hölderlinturm, über Visualisierungen seiner Gedichte, zu seiner Studienzeit oder zu seiner Liebe zu Susette Gontard – an den aktuell zwei Ausstellungsorten in der Gallerie des Künstlerbunds sowie in der Kulturhalle ist all das wiederzufinden.

Wer sich schon einmal mit Hölderlin beschäftigt hat, wird merken, dass er kein einfaches Leben hatte. Neben seiner Liebe zur Fremde und seinen Predigten für ein sanftes Verhältnis zur Natur, kennt man Hölderlin ebenso als Gefangenen der psychiatrischen Klinik in Tübingen. Diese Diskrepanz im Leben Hölderlins ist nur allzu gut in den Werken der Künstler zu sehen. Innerhalb der Ausstellung treffen Visualisierungen seines Freigeistes auf Darstellungen Hölderlins zerrütteter Seele und könnten so kaum ein besseres und komplexeres Bild des Dichters darstellen.

Vor Ort trafen wir uns mit zwei der ausstellenden Künstler - Jürgen Klugmann und Beatrix Giebel. Sie erklären uns im Interview, wie die Ausstellung zu Stande kam und zeigen uns, was sie sich hinter ihren jeweiligen Werken gedacht haben.

Zu sehen ist die Hölderlin-Ausstellung „indessen wandelt harmlos droben das Gestirn“ noch bis zum 13.06. in der Kulturhalle in der Nonnengasse 19 und bis zum 25.07. in der Galerie Fingur in der Hinteren Grabenstraße 45 in Tübingen.


Audio

Indessen wandelt harmlos droben das Gestirn - Ausstellung

Download (17,48 MB)
Hoelderlin_Ausstellung.mp3



Bilder








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