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Frank Ackermann :: Hölderlin - Ein Portrait

Buchrezension zu Frank Ackermanns „Hölderlin – Ein Portrait“ von Anna

Dank der Corona-Kontakteinschränkungen konnte ich über das Osterwochenende leider nicht zu meiner Familie nach Sachsen- Anhalt fahren. Dafür hatte ich umso mehr Zeit, mich in der Sonne auf dem Balkon mit etwas regionaler Kultur zu beschäftigen. Als neu zugezogene Tübingerin hatte ich mit dem Dichter Hölderlin bisher noch recht wenig am Hut. Klar, bei seinem Namen klingelt es irgendwo in meinem Hinterkopf – vermutlich habe ich im Deutschunterricht mal ein Gedicht von ihm lesen oder analysieren müssen. Aber auch das ist jetzt schon gut über acht Jahre her.

Umso besser konnte ich die Zeit über Ostern nutzen, um mir gleich zwei Bücher zu seinen Ehren vorzunehmen. Das erste war Frank Ackermanns „Hölderlin – Ein Portrait“ und sollte einen ersten Einstieg für mich darstellen. Das Buch – oder eher Büchlein – fasst gerade einmal knapp über 60 Seiten und besteht vor allem aus Auszügen aus Hölderlins Gedichten oder Briefen an seine Mutter und Wegbegleiter. Aber auch Aufzeichnungen und Schreiben seiner Freunde über und an Hölderlin wurden abgedruckt. Abgerundet wird das Ganze von kleineren erklärenden Passagen des Autors und Abbildungen von damaligen Gemälden oder Originaldokumenten.

Mir fiel der Einstieg auf diese Weise zugegeben etwas schwer. Dennoch kann ich das Büchlein für jeden Hölderlin-Liebhaber nur empfehlen. Kurz und bündig zeichnet es durch die vielen Originaldokumente ein besonders wahrheitsgetreues Bild von Hölderlin.

Meine genaueren persönlichen Eindrücke dazu könnt ihr unten in meiner kleinen und kurzen Rezension zu dem ebenso kleinen und kurzen Hölderlinportrait von Frank Ackermann hören.


Audio

Rezension zu Frank Ackermanns "Hölderlin - Ein Portrait"

Download (5,23 MB)
Frank_Ackermann_Rezension.mp3



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