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#metoo - und jetzt?

Dr. Nicole Hirschfelder von der Universität Tübingen hat einen Vortag über Feminismus und die #metoo Bewegung im d.a.i Tübingen gehalten.

Am Anfang der Veranstaltung sprach Dr. Nicole Hirschfelder über die Anfänge der #metoo-Bewegung. Während ihres Vortrags hat sie öfters die Unterschiede zwischen Amerika und Deutschland in Bezug auf die #metoo-Bewegung gezeigt. In Deutschland sei die Mentalität, fremde Menschen anzusprechen ganz anders als in den USA, so Nicole Hirschfelder.

Nach ihrem Vortrag begann der Dialog zwischen Frau Dr. Hirschfelder und d.a.i. Direktorin Dr. Ute Bechdolf. Sie befragten sich gegenseitig, wie sie die #metoo-Bewegung wahrgenommen haben. Dr. Ute Bechdolf war besonders an den Erfahrungen von Frau Dr. Hirschfelder interessiert und fragte sie nach ihrer persönlichen Einschätzung der #metoo-Bewegung und wie sie sich entwickelt haben. Frau Hirschfelder ist für eine Gesellschaft, in der mehr gefragt wird, um die Gefühle der anderen zu verstehen. Sie selbst kann gut verstehen, dass viele Menschen, besonders junge Männer, verunsichert sind, was sie noch im Umgang mit Frauen machen dürfen oder nicht. "Ist flirten noch erlaubt?"

Nach Ende des Dialogs kamen die Zuhörer noch zu Wort und konnten Fragen stellen. Besonders die Frage einer jungen Zuhörerin begeisterte alle Anwesenden. Sie war unsicher, warum das Publikum an manch fragwürdigen Momenten applaudiert hatte. Dr. Ute Bechdolf war der Meinung, dass der Beifall aus dem Publikum auch eine Art Befreiung von dem schweren Thema war.


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