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Cine Latino 2019 :: Rezension "Commander Arian"

Die kurdische Kommandeurin Arian kämpft für die Freiheit und Emanzipation der Frauen in Syrien. Sie wird im Kampf gegen des IS von fünf Kugeln schwer verletzt.

Der Dokumentarfilm "Commander Arian" von Alba Sotorra, veröffentlicht 2018, handelt von der Kommandeurin Arian und ihrem Kampf gegen die Daesh (ISIS). Arina kämpft in der Womens Protection Unit (YPJ) für Freiheit und Emanzipation der neuen Generation an Frauen in Syrien. Während des Sturms auf Kobanê wird Arian von fünf Kugeln schwer verletzt.

In der Dokumentation sieht man besonders durch die Aufnahmen von zerstörten Städte und Explosionen in der Ferne die Lage in Syrien. Der Film wechselt öfters zwischen der Arian vor der Verletzung und der nach der Verletzung. Trotz ihrer starken Verletzungen und der Aussagen ihrer Ärzte, das sie nicht mehr lange zu leben hat, will sie weiterkämpfen um die Daesh zu besiegen.

Auch sieht, man wie die normale Bevölkerung unter diesem dauerndem Terror stark angeschlagen ist. Das Verhalten von Arian in der YPJ ist sehr gemeinschaftlich aber auch befehlerisch. Sie will dafür sorgen, dass alle an einem Strang ziehen, um den IS zu besiegen und die Freiheit zu garantieren. Sie hat es sich zu einem Lebensziel gemacht die Freihet der Frauen zu erkämpfen, auch wenn sie dafür sterben muss.

Die leiste aber gut gewählte Filmmusik unterstützt die Atmosphäre der Dokumentation gut. Die gezeigten Bilder von zerstörten Städten, Schutt und Asche und Rauchwolken am Himmel wirken sehr auf den Betrachter. Auch, wenn der Inhalt manchmal ein bisschen im Hintergrund steht, kann der Film durch seine visuelle und auditive Gestaltung überzeugen.

Im Rahmen des 26. CineLatino, das vom 10. – 17.04 .2019 stattfindet, wird der Dokumentarfilm im Tübinger Kino Museum am Dienstag, den 16.04. um 18 Uhr gezeigt.


Audio

Download (8,66 MB)
Rezension_Commander_Arian.mp3





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