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TAKT :: Tübingen aktiv gegen Diskriminierung

"TAKT - Tübingen aktiv gegen Diskriminierung" setzt sich für ein offenes, buntes und sicheres Leben in Tübingen für alle ein. Mihiriban Sahin und Lucia Köberlein von der Stabstelle Gleichstellung und Integration Tübingen berichteten über die Entstehung des Projekts und sprachen über wichtige Themen im Zusammenhang mit Diskriminierung.

Das Projekt "TAKT - Tübingen aktiv gegen Diskriminierung" hat sich zum Ziel gesetzt, für alle Menschen in Tübingen ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Die Fach- und Koordinationsstelle adis.ev leitet zusammen mit der Stabstelle Gleichstellung und Integration Tübingen das Projekt. Adis.ev ist ist Träger der professionellen Antidiskriminierungsarbeit in der Region Reutlingen/ Tübingen und Fachstelle zum Thema Diskriminierung in Baden-Württemberg. Außerdem wird "TAKT" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms "Demokratie leben" gefördert.

Alle Menschen, egal welcher Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Glaube oder Weltanschauung, sollen den selben Zugang zu Bildung, Ausbildung, Kultur- und Sportangeboten, Information, Wohnen und Beschäftigung haben. TAKT sieht dies als Aufgabe der Politik, der Verwaltung und der Stadtgesellschaft. In diesem Sinne möchte sich die Stabsstelle für Antidiskriminierung, Antirassismus, Gewaltprävention und Sicherheit einsetzten. TAKT soll eine Anlaufstelle für alle Betroffenen sein, die entweder selbst diskriminiert werden oder nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie Diskriminierung anderer begegnen. Das Projekt will Menschen stärken und aktivieren, sich gegen Diskriminierung stark zu machen. Außerdem soll es die Gesellschaft vernetzen und sensibilisieren.

Mihriban Sahin und Luzia Köberlein von der Stabstelle Gleichstellung und Integration Tübingen berichteten über die Entstehung des Projekts und sprachen über wichtige Themen im Zusammenhang mit Diskriminierung. Frau Köberlein erklärte, Diskriminierung sei kein Einzelproblem und es sei wichtig miteinander zu kommunizieren. Wenn sich jeder seines Handelns bewusst ist, respektvoll mit dem Gegenüber umgeht, das heißt auf Augenhöhe mit anderen spricht und sein Handeln reflektiert, fördert man ein gleichberechtigtes Miteinander. Während ihrer Arbeit reden die sechs Mitarbeiterinnen der Stabstelle offen und respektvoll miteinander und verhindern so Konflikte.

Bei der Auftaktveranstaltung zum Projekt "TAKT" am Freitag den 8. Februar in der Mensa Uhlandstraße gibt es verschiedene Vorträge und Gespräche. Am Samstag (9.2.) wird es eine Offene Ideenwerkstadt geben, bei der alle eingeladen sind über die Entwicklung von Projekten gegen Diskriminierung zu sprechen. In verschiedenen Workshops kann man sich beteiligen und austauschen.

Die Ergebnisse werden im TAKT-Rat ausgewertet und eine genaue Zielsetzung und Förderkriterien für Projekte entwickelt.


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