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Arbeit ist Arbeit ist Arbeit ist... :: EKW-Studienprojekt

"Arbeit ist Arbeit ist Arbeit ist...gesammelt, bewahrt und neu betrachtet" ist ein Studienprojekt der Empirischen Kulturwissenschaft Tübingen und der Kulturanthropologie Freiburg. In einer Ausstellung präsentieren die Studierenden Darstellungs- und Deutungsweisen von Arbeitskultur im Wandel der Zeit.

Das Studienprojekt des Ludwig-Uhland-Instituts "Arbeit ist Arbeit ist Arbeit ist...gesammelt, bewahrt und neu betrachtet" ist ein Projekt, das Masterstudenten in drei Semestern erarbeitet haben. 15 Studierende der Empirischen Kulturwissenschaft aus Tübingen und 10 Studierende der Kulturanthropologie aus Freiburg haben sich in verschiedenen Archiven mit dem Thema Arbeit befasst.

Aus den Sammlungen des Ludwig-Uhland-Instituts in Tübingen, der Landesstelle für Volkskunde in Stuttgart, dem Museum für Alltagskultur in Waldenbuch, dem Zentrum für Populäre Musik und Kultur in Freiburg und dem Badisches Landesmuseum in Staufen haben die Studierenden Fotographien und Objekte herausgegriffen und sich ausführlich mit ihnen beschäftigt.

Anhand der Objekte wurden Fragen geklärt wie zum Beispiel: Was ist alles Arbeit? Worin steckt überall Arbeit? Wie kann ich mich von ständiger Arbeit entgrenzen? Ist das gesamte Leben von Arbeit durchdrungen? Der Begriff Arbeit ist ein Alltagsthema. Wie hat er sich im Verlauf der Zeit gewandelt?

Die Studierenden haben eine Austellung vorbereitet, in der sie ihre Ergebnisse präsentieren. Sie möchten Aufmerksamkeit auf dieses Thema lenken, neue Aspekte beleuchten und zum Weiterdenken anregen. 

Die Ausstellung ist vom 14.2. bis zum 31.3. im Museum für Alltagskultur im Schloss Waldenbuch zu sehen.

Karin Bürkert koordiniert das Projekt "Vernetzt lernen, forschen, vermitteln. Ein Kooperationsprojekt volkskundlicher Sammlungsinstitutionen mit Universitäten". Sie erzählte vom organisatorischen Rahmen und den Vorarbeiten bei der Antragstellung zum Projekt.

Sarah und Ophelia berichten von ihren Erfahrungen aus dem Projektverlauf. Sie gaben zu, dass das Thema Arbeitskultur und die entsprechende Archivarbeit anfangs eher wenig attraktiv schien, aber der offene Arbeitsgriff viele neue Impulse zum Thema lieferte und die Auseinandersetzung mit Ausstellungsobjekten Gechichte(n) lebendig werden ließ.

Ophelias Themenschwerpunkt richtete sich auf Arbeitsmigration. Besonders bewegte sie zwei paar Schuhe von Familienmitgliedern eines Arbeiters mit Migrationshintergrund, der trotz festem Arbeitsplatz samt seiner Familie abgeschoben wurde.

Sarah interessierte sich besonders für den Themenkomplex Arbeit und Struktur, ob und wo  eigentlich die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verlaufen. Sie beschrieb eine Kittelschürze als Beispiel für Hausarbeit, die häufig wenig Wertschätzung erfährt. Die Kittelschürze ließ sich allerdings nach getaner Hausarbeit einfach in ein leichtes Sommerkleid umwidmen.


Audio

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