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Alternativer Stadtrundgang :: Epplehaus

Ein Blick auf die Geschichte des Jugendhauses in der Karlstraße wird beim vierten Teil der Stadtrundgang-Reihe geworfen.

Die interventionistische Linke Tübingen lud im Rahmen der Ernst und Karola Bloch Wochen ein zu einem Stadtrundgang zu den Themen Wohnprojekte, Hausbesetzungen, Leerstand und Stadtentwicklung. Das Epplehaus gibt es, seitdem im Juni 1972 nach einem Konzert der Band Ton Steine Scherben ein leerstehendes Haus im Besitz der Kreissparkasse besetzt wurde. Ein paar Monate vorher war ein anderes Jugendhaus aus ungeklärten Gründen abgebrannt - einen Ersatz gab es zunächst nicht. Die Stadt konnte nach der Besetzung dazu bewegt werden das Haus zu erwerben und dort einen neuen Raum für junge Menschen zur Verfügung zu stellen.

Das Eppelehaus hat alternative Strukturen und Kultur in Tübingen mitgeprägt. Beispielsweise gab es dort seit Anfang der 1980er Jahre ein Frauencafé, welches Raum für Arbeitskreise, Selbsthilfegruppen und Erfahrungsaustausch von Frauen aus vielerlei Lebenslagen bot. Das Frauencafé existiert heute im Frauenprojektehaus weiter.

Heute wird das Projekt weitestgehend von den aktiven jungen Menschen selbst verwaltet und bietet Raum für die Organisation eines vielfältigen und alternativen Veranstaltungsspektrums.


Audio

Download (12,35 MB)
Stadtrundgang_Teil_4_Epplehaus.mp3





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