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Almost Alive - Teil 2

In der Ausstellung "Almost Alive", die noch bis zum 21.10.2018 in der Kunsthalle Tübingen stattfindet, geht es um hyperrealisitsche Skulpturen in der Kunst. Was das genau bedeutet und wie sich die hyperrealistische Kunst im Laufe der Zeit gewandelt hat, erklärt uns die Direktorin der Kunsthalle Nicole Fritz auf einem persönlichen Rundgang durch die Ausstellung.

In den 90er Jahren fand eine andere gesellschaftliche Entwicklung statt. Das Internet war nicht mehr wegzudenken und so strömten enorm viele Medienbilder auf die Menschen ein. Gleichzeitig fusionierte die Pop-Kultur mit der Modebranche. Models brachten einen völlig neuen Körperkult mit sich. 

Auf diese Digitalisierung reagierte die Kunst indem sie eine Gegenposition einnahm. Anstatt wie bislang schöne und klassizistische Körper abzubilden, beschäftige sie sich mit dem Tabuisierten, mit dem Tod und versehrten Körpern. Verletzte, gefährdete und der Körper in Stücke sind Thema des zweiten Themenraums. 


Audio

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Almost_Alive_Station_2.mp3



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