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Am Rand wirds interessant :: Franzosenkasernen

Anders wohnen im Tübinger Süden: Französisches Viertel, Wennfelder Garten, Wagenburgen. Guido Szymanska nimmt uns mit auf einen Rundgang durch die Sonderausstellung, die vom 23. Juni bis zum 28. Oktober im Tübinger Stadtmuseum stattfindet. Diesmal mit der Station: “Franzosenkasernen".

Die sechste  Station der Ausstellung  “Am Rand wird’s interessant - Anders wohnen im Tübinger Süden: Französisches Viertel, Wennfelder Garten, Wagenburgen” thematisiert die Franzosenkasernen. Für viele Bewohner des Wennfelder Gartens war die direkte Nachbarschaft zu den Franzosen früher enorm wichtig. Unmittelbar an den Wennfelder Garten grenzte die ehemalige Burgholzkaserne, welche von den Nationalsozialisten in den 30er Jahren erbaut worden ist.

Die Kaserne wurde nach dem zweiten Weltkrieg von französischen Soldaten übernommen und als Sperrgebiet bezeichnet. Andere Tübinger durften die Kaserne demnach nicht betreten. Ledilich einmal im Jahr gab es einen Tag der offenen Tür, der im Volksmund auch Panzerfest genannt wurde. Vor allem für die Kinder war das Fest eine große Freude. Sie durften auf die Panzer steigen und klettern, es wurden Aufführungen gemacht und Manöver vorgeführt. Außerdem durften die Kinder auf die Suche nach Munitionsresten im Wald gehen. 


Audio

Download (8,1 MB)
6_Am_Rand_-_Franzosenkasernen.mp3





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