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50 Jahre Kulturschock Zelle :: Ende Gelände Vortrag

50 Jahre Kulturschock Zelle. Zum Jubiläum gab es ein einwöchiges Festival mit vielen Angeboten, wie zum Beispiel eine Ausstellung zur Geschichte der Zelle, Workshops, Vorträge, Konzerte und eine Demo. Einen der Vorträge hielt Ende Gelände Tübingen.

Ende Gelände ist nicht nur ein Bündnis sondern auch eine Kampagne. Es gibt sie deutschlandweit und sie sind nach ganz Europa vernetzt. Ende Gelände setzen sich für den sofortigen Kohleausstieg ein und machen sich für Klimagerechtigkeit stark. Dies drücken sie in ihrer Kampagnenarbeit und in ihren Aktionen aus.

Ihre Aktionen sind Massenaktionen des zivilen Ungehorsams. Viele tausende Leute gehen in der Regel in Braunkohlegruben und blockieren dort mit ihren Körpern die benötigte Infrastruktur solch einer Braunkohlegrube. Sie blockieren also die riesigen Kohlebagger, Schienen und besetzen die Grube. So eine Aktion geht meistens ein oder zwei Tage.

Mit den Bildern, die dort entstehen, wollen sie zeigen, dass sie was dagegen haben und dass sie bereit sind, Gesetze zu übertreten, um auf die Folgen von Kohleverstromung hinzuweisen. Ende Gelände fordern Teilhabe, auch stellvertretend für die Leute, die am stärksten unter den Folgen des Klimawandels leiden. Dieser wird maßgeblich durch Braunkohleverstromung produziert. Am stärksten vom Klimawandel betroffen sind vor allem die Menschen des globalen Südens.


Audio

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ENDE_GELAeNDE.mp3



Bilder




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