Login

 Infos und Regionales


Lokalmagazin


Beiträge & Artikel

Kurt Oesterle: "Die Erbschaft der Gewalt"

In seinem neu erschienen Buch behandelt Autor Kurt Osterle die beiden großen Themen des ersten und zweiten Weltkrieges auf einer ganz persönlichen Ebene. Denn sowohl sein Großvater als auch sein Vater haben in den beiden Kriegen gedient. Diese Ereignisse seiner Kindheit und Jugend prägen ihn bis zu dem heutigen Tag.

"Erforsche deine Geschichte und erzähle sie selbst. Delegiere sie nicht an Spezialisten für das Große und Ganze. Schule deine Erfahrungsfähigkeit, am Eigenen wie am Fremden. Dazu wollen meine Versuche dich ermutigen."

Mit diesen Worten beginnt Kurt Oesterles neustes Buch: "Die Erbschaft der Gewalt. Über nahe und ferne Folgen des Kriegs". Das Buch ist dieses Jahr im Klöpfer&Meyer Verlag erschienen. Auf 204 Seiten; in der Form von vielen Essays und Porträts setzt sich der Autor mit den beiden großen Themen des ersten und zweiten Weltkriegs auseinander und das auf einer ganz persönlichen Ebene. 

Denn sowohl sein Vater als auch sein Großvater haben in den beiden Kriegen in der deutsche Armee ihren Dienst geleistet. Doch die Kriege forderten von der gesamten Familie noch einen viel höheren Tribut. Zum einen fiel auch der Bruder seines Vater im Kampf und zum anderen zerütterte die Familie an den verschiedenen Idealen die in derster Linie seine Großvater und seinen Vater prägten. Der eine war ein Weimarer und Hilter-Gegner, während der anderen das nationalosozialistische Regieme unterstütze und mit der überzeugung in den zweiten Weltkrieg ging das dieser nun von seiner Generation gewonnen werden müsse. 

Doch auch der zweite Weltkrieg endete in einer bedingungslosen Kapitualtion Deutschlands. Das führte bei Kurt Oesterles Vater zu einem loslösen von der NS-Propaganda die ihn während seiner Kindheit und Jugend strak geprägt hatte. Auch war er den erzählungen des Autors nach, einer der wenigen Menschen, die bereit gewesen waren sich einzugestehen wie falsch und gefährlich ebene jene Ideologie gewesen war, die ihr Leben lange bestimmt hatte. 

Eine ganz gewaltfreie Welt kann und wird es Kurt Oesterle nicht geben, voralem weil Gewalt, nötig sein kann um Recht und Gesetz zu verteidigen, doch das ist kein Grund alle Hoffnungen zu verlieren. 


Audio

Download (13,91 MB)
Interview_Kurt_Oesterle_Kurzversion.mp3


Download (73,55 MB)
Interview_Kurt_Oesterle_Langversion.mp3



Bilder




Freies Radio Wüste Welle, Hechinger Str. 203, 72072 Tübingen :: +49 7071 760 337 :: buero@wueste-welle.de