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Christoph Wagner :: Träume aus dem Untergrund

Um neue Dinge zu entdecken, muss man oft "kratzen" und tief in die Materie eintauchen. Das hat Christoph Wagner getan, herausgekommen ist sein neues Buch "Träume aus dem Untergrund. Als Beatfans, Hippies und Folkfreaks Baden-Württemberg aufmischten."

Bereits sein 2013 erschienenes Buch "Klang der Revolte", welches die ganze bundesrepublikanische Szene behandelt, die Underground-Musik von Rock bis Jazz, inspirierte Christoph Wagner zu seinem neuen Werk. Schon damals stieß er bei den Arbeiten auf interessante Strömungen und Ereignisse hier in der Region. Der Titel des im Oktober 2017 erschienenen Buches lautet: Träume aus dem Untergrund - Als Beatfans, Hippies und Folkfreaks Baden-Württemberg aufmischten. Schaut man genau hin, so Christoph Wagner, lassen sich alle Tendenzen, die damals die Gesellschaft sowie die Popszene bestimmt haben, finden.

"Träume aus dem Untergrund" beschränkt sich auf den Zeitrahmen zwischen den 1960er bis hin zum Ende der 1970er-Jahre. Laut Christoph Wagner war in diesem Bereich noch Luft nach oben. Im Zuge seiner Recherchen fand er beispielsweise heraus, dass Black Sabbath ihre erste Deutschland-Tournee nicht in Metropolen wie Berlin oder München gespielt haben, sondern in Schorndorf, Göppingen und Schwäbisch Hall.

Außerdem erzählt der Autor vom "Second British Rock Meeting" 1972 in Germersheim, welches er als 16-Jähriger besuchte. Damals war dies das größte Festival in Deutschland, zu dem knapp 70 000 Menschen "pilgerten", so Christoph Wagner. Im Laufe seiner Arbeiten traf er sich auch mit Francis Monkman, dem damaligen Keyboarder der Gruppe Curved Air, um mit ihm über das Erlebte beim Festival in Germersheim zu reden.


Audio

Interview mit Christoph Wagner

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Christoph_Wagner_Interview.mp3


Kurzversion des Interviews

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Christoph_Wagner_Kurzversion.mp3



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