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Gebhard Bock :: Die Schuld des Schweigens

Gebhard Bock ist Autor des Buches "Die Schuld des Schweigens" und beschäftigt sich darin mit kollektiver und individueller Schuld, mit Vielfalt und Monokultur sowie dem Wesen des Geldes.

Schon früh spürte Gebhard Bock eine Sehnsucht fürs Schreiben, konnte dies wegen seines beruflichen Werdegangs allerdings erst spät ausleben. Er durfte kein Abitur machen, sondern musste eine Ausbildung lernen und arbeitete lange Jahre als Projektleiter für technische Projekte.

Nach dem Verkauf seiner Firma an einen Investor wurde er freigestellt und arbeitete noch einige Jahre in der Telefonseelsorge. Dann konnte er sich endlich seiner Sehnsucht des Schreibens widmen und 2005 sein erstes Buch "Der Suibroh" (von hinten Horbius) veröffentlichen.

Darin setzte er sich mit der NS-Vergangenheit seiner Geburtsstadt Horb auseinander und konnte auch die Erinnerung an seinen Vater als überzeugten Nationalsozialisten aufarbeiten. All das machte Gebhard Bock zu einem extremen Kriegsgegner.

"Die Schuld des Schweigens" greift auf die NS-Zeit zurück, kommt aber auch auf das heutige Weltgeschehen zu sprechen. Ihm geht es darum, Dinge zu benennen, die falsch laufen, denn die schweigende Mehrheit hat sich schon einmal von einem Kollektiv missbrauchen lassen.

Gebhard Bock sieht sich als einen Schrägdenker mit schmerzhaften Kontakten mit den Leitplanken des Lebens. Schuld ist für ihn losgelöst vom Schuldigen, lässt sich in kollektive und individuelle Schuld aufteilen.

Er stellt sein Buch am Freitag,den 13. Januar um 15 Uhr in der Begegnungsstätte Hirsch vor und lässt sich dabei von Friedrich Wolf Schuster an der Harfe begleiten.

 


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