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Gift. Eine Ehegeschichte

Gift. Eine Ehegeschichte heißt das Zwei-Personen-Stück von Lot Vekeman, das am 22. April im Zimmertheater Premiere hat. Die beiden Schauspieler Stephanie Gossger und Matthias O. Schneider erzählen im Interview u.A. von den tiefen Emotionen des Stückes und der Bedeutung der Pausen.

Zimmertheater-Intendant Axel Krauße, Regisseur Frank Siebenschuh und die beiden Schauspieler Stephanie Gossger und Matthias O. Schneider sind alte Freunde und wollten mal wieder was zusammen machen. Es sollte ein gutes Zwei-Personen-Stück sein und vor allem zur jetzigen Lebenssituation der beiden Schauspieler passen.

Beide sind Eltern kleiner Kinder und kümmern sich wegen stark berufstätigen Ehepartner um Haushalt und Kind. Die Theaterproduktion fürs Zimmertheater haben sie jetzt mit kindgerechten Probenphasen in Berlin vorbereitet und in der Hauptprobenwoche in Tübingen auf die Bühne gebracht.

"Gift. Eine Ehegeschichte" ist ein Ehedrama eines geschiedenen Paares, das sich neun oder zehn Jahre nach dem Tod des gemeinsamen Kindes und der Trennung an einem Nachmittag auf dem Friedhof wiedertrifft und diese Zeit-Raum-Konstante nachholt.

Es geht um tiefgehende und emotionale Dinge, die passiert oder auch nicht passiert sind; es geht weniger um schmutzige Wäsche, als um die schweren Verletzungen der vergangenen Beziehung des Paares, das mögliche Umgangsformen auslotet.


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gift_eine_ehegeschichte.mp3





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