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Nachrichten vom 06.07.2015

Eröffnung des Löwen-Ladens

Diese Woche eröffnete der Genossenschaftsladen in der Tübinger Kornhausstraße. Ursprünglich sollte er den verschwundenen Netto-Discount in der Langen Gasse ersetzen, doch nun hat sich beinahe ein eigenes Konzept aus dieser Idee entwickelt: Nähe, Zuverlässigkeit, Vertrauen und Authentizität, seien Werte, die immer mehr gefragt seien. In betont sachlichem Ambiente bietet der kleine Laden alles, was man fürs tägliche Leben braucht. Das Sortiment ist im Vergleich zu bekannten Supermärkten zwar begrenzt, doch werde es in den nächsten Monaten laufend an die Kundenwünsche angepasst. Der Löwen-Laden bietet sowohl Markenprodukte, als auch die Eigenmarke „Jeden Tag“, die preislich durchaus mit Discountern mithalten kann. Erster Kunde war, wie könnte es anders sein, Genossenschaftler Boris Palmer, der sich von der schnellen Entstehung des neuen Ladens überrascht und begeistert zeigte.

Hitzewelle verursacht vermehrt Rettungseinsätze

Immer mehr Menschen leiden unter der anhaltenden Hitzewelle. Das Klinikum Reutlingen hat in der Notaufnahme einen Patientenzuwachs von 10% zu vermelden. Notärztin Zsu-Zsa Märkle warnt vor Sport im Freien und unnötigen körperlichen Belastungen um die Mittagszeit. Um mit der Hitze bestmöglich umgehen zu können, rät Märkle ihren Patienten viel zu trinken: Der Körper benötige an einem besonders heißen Tag anderthalb Liter mehr Flüssigkeit, also rund 4 Liter insgesamt. Eine Reutlinger Krankenkasse richtete bereits eine medizinische Sonder-Hotline ein, an die man sich mit Fragen zu gesundheitlichen Beschwerden wegen der hohen Temperaturen wenden kann. Hier geben die Mediziner beispielsweise an Patienten mit Bluthochdruck oder Diabetes besondere Empfehlungen zum Umgang mit Hitze.

Wohnungen für UKT-Mitarbeiter

Die Postbaugenossenschaft und das Uniklinikum bauen zwischen Gmelinstraße und Breitem Weg sechzig Wohnungen mit günstiger Miete für Klinik-Mitarbeiter. Für 14 Millionen Euro sollen fünf Häuser auf dem knapp 5000 Quadratmeter großen Areal errichtet werden, das das Land in Erbpacht vergibt. Der große Baumbestand soll möglichst erhalten bleiben. Die verschieden großen Wohnungen sollen barrierefrei, mit Balkon oder Terrasse, großzügigen Fensterfronten und Fußbodenheizung ausgestattet werden. Eine Belegungskommission des Uniklinikums wird über die Vergabe entscheiden. Diese richtet sich nach dem Bedarf des Klinikums und der Anwärter: Die unteren und mittleren Einkommensgruppen werden bevorzugt. Jeder Mieter wird durch den Erwerb von Geschäftsanteilen im Wert von 800 Euro Mitglied der Postbaugenossenschaft. Dafür fällt keine Kaution an und der Mieter ist unkündbar.Die Zusammenarbeit vermittelte die ehemalige UKT-Personalrätin Gabriele Class-Götz, die zum Aufsichtsrat der Postbaugenossenschaft gehört. Die Wohnungsnot der Klinikmitarbeiter war immer wieder im Personalrat beklagt worden.

Renovierungsfeier des Zentrums für Medienkompetenz

Vergangenen Dienstag feierte das universitäre Zentrum für Medienkompetenz im Brechtbau seine Renovierung. Auf rund 600 Quadratmetern wurden modern ausgestattete Studios, Schneideräume, Büros, eine Küche und eine eigene Mediathek eingerichtet. Das gesamte Equipment ist auf dem neusten Stand: Alles ist HD-fähig und über eine neue Rechner-Architektur miteinander vernetzt. Aufgrund dieser Vernetzung haben die Studierenden von allen Arbeitsplätzen aus Zugriff auf Filme, Fotos oder Tondateien. Eine gute Million Euro hat Professorin Susanne Marschall für diese Umsetzung von Rektor Bernd Engler bekommen. Das Zentrum für Medienkompetenz stellt seine Technik nicht nur für die Medienwissenschaftler zur Verfügung – auch Studierende aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen bekommen die Möglichkeit einen Film zu drehen, ein Hörspiel zu inszenieren oder etwas zu animieren.

Tübinger Campingmusical

Mit dem Campingmusical „Stellplatz 51" hat das Zimmertheater ein passendes Thema für das diesjährige Tübinger Sommertheater gefunden. Vom 12. Juli bis zum 8. August finden die Aufführungen vor 250 Sitzplätzen hinter dem technischen Rathaus statt. Oftmalscamper Bernd Kohlhepp sorgte für den Text, Intendant Axel Krauße inszenierte und von Susanne Hinkelbein stammt die Musik. Agnes Decker und Paul Schaeffer spielen ein junges Paar, dessen Beziehung beim ersten gemeinsamen Campingurlaub einer ernsten Bewährungsprobe unterliegt. Was schiefgehen kann, geht schief und dann gibt es auch noch einen Clash der Kulturen. Weitere Informationen findet man unter http://www.zimmertheater-tuebingen.de .

Autogrammstunde im Mössinger Kino

Der zweite Teil der Schwaben-Komödie “Die Kirche bleibt im Dorf“ lief kürzlich in den Kinos an. Schauspieler Stephan Schad war vergangenen Mittwochabend im Kino-Foyer der Mössinger Lichtspiele zu Gast und gab bereitwillig Auskunft über den Film sowie Autogramme. Im Film spielt er die Figur des Karl Rossbauers. Im zweiten Teil der Komödie gehen nun die Kämpfe zwischen Ober- und Unterrieslingen in die nächste Runde. Doch diesmal stürzt die Kirche zusammen. Um Geld für eine neue Kirche zu sammeln, kommt Maria Häberle auf die Idee, an einem Blaskapellenwettbewerb in Hamburg teilzunehmen. Was ihre Familie kurzfristig mit den verfeindeten Rossbauers zusammenführt. Schauspieler Stephan Schad erklärt den Besuchern: "Es gibt kein Einheitsschwäbisch, jede Ecke spricht anders." Und genau damit hat sich das Filmteam auch stark beschäftigt. Beim Drehen sind sie auf verschiedenste Variationen gekommen, wie etwas ausgesprochen werden kann – was zu zahllosen Unterbrechungen und Diskussionen geführt hatte.




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