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Blick ins Studio: Oldiethek

Ein Interview mit Peter Heilemann von der Oldiethek. Die Oldiethek ist eine der ältesten Sendungen beim Freien Radio.

Worum geht es in der Oldiethek?
Es geht um alte Musik der leichten Muse, Rock und Pop, Schlager und Lieder der 50er, 60er und 70er Jahre. Darum, punktuelle Zusammenhänge aufzuzeigen. Es geht um kommerziell Erfolgreiches und solches, das aus anderem Grund interessant ist. Es geht um einen qualifizierten Blick zurück.

Worauf kommt es dir besonders an?
Im Vordergrund steht die Musik. Aber ich hoffe sehr, daß durch die redaktionelle Arbeit eine ganze Menge hintergründiges rüberkommt. Manchmal gibt es auch Gäste.

Die Oldiethek gibt es seit mittlerweile 12 Jahren – Wie hat sie sich im Laufe der Zeit verändert?
Sie ist im Grunde ähnlich geblieben. Es gab Phasen, wo Hitparadenerfolge mehr im Vordergrund standen, aber das ist etwas in den Hintergrund getreten. Ich will nicht immer dasselbe spielen. Sonst könnte man gleich SWR 1 hören...

Für wen machst du die Oldiethek?
Natürlich hören erstmal die alten Knacker zu, aber ich merke, daß sich auch jüngere Leute dafür interessieren, was damals war und wie welche Musik entstanden ist. Auch die Stars alter Tage üben auch auf Leute, die später geboren sind, eine Faszination aus. Und wer eine „klassische Moderation mag, wie es sie heute kaum noch gibt, hat hoffentlich auch ein bißchen Freude...

Wie kommt die Sendung an?
Da und dort äußert manchmal jemand Freude über ein längst vergessenes Lied oder über abgedrehte Schlager, die man nur mit dem nötigen Humor hören kann. Aber den haben manche offensichtlich. Schön für mich, das freut mich!




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