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Stadtmuseum Tübingen - Spielend Glauben und mehr

Kultur und Geschichte sind auch im diesjährigen Programm des Tübinger Stadtmuseums wieder sehr vielfältig vertreten. Wiir sprachen mit Leiterin Wiebke Ratzenberg und Anne Ewert, Kuratorin der aktuellen Ausstellung "Spielend Glauben".

Einmal selbst Herzog Tübingens sein und regieren, diese Möglichkeit hat jeder, der sich ab 5. Juni in die Mitmachausstellung "Kassiere und Regiere" zum Anlass des 500jährigen Jubiläums des Tübinger Vertrags begibt.

Danach ist vom 15. November an eine Austellung mit Fotos aus dem ersten Weltkrieg zu sehen, mit deren Hilfe man sich auch mit der damligen Situation Tübingens auseinandersetzt. Dazu lädt das Museum den Künstler Elmar Mauch ein, welcher durch Bildverarbeitung eindrucksvolle und bewegende neue Werke zum Erster Weltkrieg geschaffen hat.

Eine Neuheit im Stadtmuseum in diesem Jahr ist der neue entstandene Kinderbereich, welcher die Kinder dazu einlädt ihre Kreativität in Bastelarbeit nach dem Schnitt Lotte Reiningers auszuleben. Von der Inszenierung eines Schattenspiels bis hin zum Trickfilm bei den betreuten Workshops, haben die Kinder hier die Möglichkeit sich auszudrücken.

Besonders ansprechend für Kinder ist die aktuelle Ausstellung "Spielend Glauben". Hier sollen die Kinder durch  sinnliche und eindrückliche Darstellung begreifen, also das Thema durch Spielen und Berühren der Ausstellungsobjekte im doppelten Sinne erfassen.  Mit Hilfe von Spielzeug aus nahezu allen Religionen vermittelt die Ausstellung spielerisch Wissen über die verschiedenen Glaubensrichtungen.

Die unterschiedlichen Religionen werden jedoch nicht einzeln vorgestellt, sondern in Unterthemen wie Feiertage und Gebäude zusammengefasst. So können Gemeinsamkeiten und Unterschiede erfasst werden ohne klare Grenzen zu ziehen. Durch anschauliche und interessante Themenverarbeitung traf sie bei den Erwachsenen bis jetzt auf mindestens  genauso positive Resonanz wie bei den Kleinen.

Wo und wie man auf der Welt Religion in Kinderzimmer und Erziehung findet  und was es mit dem fehlenden Schwein der "Happyland Goose Feather Farm" auf sich hat, erfährt man bei einem Besuch des Stadtmuseums bis zum 22. Juni 2014.
Und zwar durch hören, sehen und fühlen.

Wiebke Ratzeburg über die Jahresplaung des Stadtmuseums.





Anne Ewert über die aktuelle Ausstellung "Spielend Glauben".




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