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Nachrichten vom Montag 28.01.2013

Neue Anwohnerparkplätze

Für einen Umbau soll die Poststraße für etwa ein Jahr komplett gesperrt werden. Dadurch können Anwohner ihren eigenen Autostellplatz nicht mehr anfahren. Der Parkplatz- Ersatz entsteht im Moment unterhalb der Blauen Brücke. Die Fläche, auf der ein Hotel gebaut werden soll, wurde extra dafür geglättet, damit rund 70 Autos vorübergehenden einen Parkplatz finden. Die Fahrer müssen dafür noch nicht einmal bezahlen. Der Platz bekommt allerdings eine Schranke, damit er nur von Anwohnern angefahren wird.
Anmerkung der Redaktion: In Tübingen ist es immer schwer einen Parkplatz zu finden. Einen Anwohnerparkplatz bekommen auch nicht alle Bürgerinnen und Bürger. Warum wird der Platz unterhalb der Blauen Brücke dann nicht dauerhaft zu einem Parkplatz? Das wäre auch keine Konkurrenz zu den bereits bestehenden Parkplätzen. Ein Hotel hingegen könnte viel eher den bereits etablierten Tübinger Hotels die Kundschaft wegnehmen.

Neuer Beförderungsmarkt

Den Prozess hat die Bahn gegen das Unternehmen DeinBus.de bereits verloren. Seit der Liberalisisierung des Personenbeförderungsgesetzes zum 1. Januar 2013 wird die Konkurrenz nun rasant steigen, zum Vorteil vor allem für die Studenten, die jetzt schon die Fernbusverbindungen nutzen. In Tübingen einsteigen, in München aussteigen, das können die Reisenden bereits seit einiger Zeit für höchstens 21 Euro. Frühbucher ergattern ihr Ticket sogar für11 und 15 Euro, manchmal nur 9 Euro – und das ohne Umsteigen. Bei der Bahn bezahlt man mit 3mal Umsteigen für das 2.-Klasse-Ticket zwischen 25,50 und 31,50 Euro. Allerdings nur mit der Bahncard 50, die selbst für Studierende 127 € kostet. Jetzt kooperieren auch Busunternehmen aus der Region mit dem Unternehmer DeinBus.de, der seinen Sitz in Friedrichshafen hat. Andere beteiligen sich eigenständig am Aufbau von Fernbuslinien. Im "Vier-Sterne-Fernreisebus" gibtes eine Toilette, kostenloses WLAN und von Februar 220-Volt-Anschlüsse für Laptops, erklärt der Rottenburger Busunternehmer Eugen Hartmann. Zum Stuttgarter Flughafen kommt man jedoch immer noch nicht mit dem schnellen Bus. Der Grund: Fahrtziele unter 50 km dürfen von Fernbussen nicht angefahren werden, da der subventionierte öffentliche Regionalverkehr weiterhin vor Konkurrenz geschützt werden soll.

Krieg der Filme befriedet

5 Filmfestivals machen Tübingen zu einer heimlichen Hochburg des Kinos. Bei dem Ludwigsburger Institut, das von Herbst 2011 bis Dezember 2012 mit den fünf Betreibern zu tun hatte, handelte es sich allerdings nicht um die Ludwigsburger Filmhochschule. Das Likom-Institut für Mediation wurde auf Initiative des Kulturamts aktiv: „15 Personen hätten an sieben Samstagen und in vielen Einzelgesprächen teilgenommen. Nur eine Person habe sich beharrlich verweigert.“ Das ist zumindest dem Schwäbischen Tagblatt vom 25.1. zu entnehmen. In einem Abschlusstext werde die Aufarbeitung der Konflikte und ein zukünftig respektvoller Umgang erklärt, so heißt es. Sicher scheint zumindest, daß die Kulturamtsleiterin Daniela Rathe eine Fortbildung als Mediatorin machen wird.

Zurück zum G-9 Gymnasium

Schneller ist besser so lautet wohl die Devise der Wirtschaft und die Menschne sollten hinterher. Offensichtlich sind zwischenzeitlich Zweifel aufgekommen: das Kultusministerium startet einen G9-Versuch, der 2023 ausgewertet werden soll. Allerdings bekam von allen Bewerbern pro Landkreis nur ein Gymnasium jeweils den Zuschlag. Im Landkreis Tübingen ist dies das Eugen-Bolz-Gymnasium in Rottenburg. Nun beginnt das Wettrennen um die nächsten Bewerbungen: wer wird dabei sein, wenn dort ab dem Schuljahr 2013/14 wieder das Abitur nach neun Jahren möglich sein wird?

Unterkünfte werden gesucht

Im Kreis mangelt es immer noch an geeigneten Unterkünften für Asylbewerber. In der ehemaligen Rottenburger Sozialstation sollen nun elf Flüchtlinge unterkommen. Im November 2012 zog die Sozialstation in die Maieräckerstraße um und seitdem steht das Gebäude leer. Laut dem Landratsamt Tübingen brauche das Gebäude allerdings eine baurechtliche Nutzungsänderung, bevor es als Wohnung bezogen werden darf. Das liege daran, das es vorher hauptsächlich als Büro genutzt wurde. Die ehemalige Sozialstation wäre dann die vierte Asylbewerberunterkunft in Rottenburg.



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