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Nachrichten vom Freitag 25.01.2013

Spenden für Villa El Salvador

Bei der ChocolArt 2012 war Tübingens Partnerstadt Villa El Salvador in Peru Sozialpartner. Gespendet werden zehn Prozent aus dem Erlös des Tübinger Kirschle Verkaufs. Das sind 1.300 Euro, die die Tübinger Erleben GmbH auf 1.500 Euro aufstockte. Vom Fairen Café im Tübinger Stadtmuseum kommen noch weitere 300 Euro hinzu. Die Einrichtungen „Los Martincitos“ und die Schule „Fe y Alegrìa“ bekommen nun jeweils 900 Euro. „Los Martincitos“ bietet Seniorinnen und Senioren ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm, einen ärztlichen Dienst und kostenlos drei warme Mahlzeiten in der Woche. Fe y Alegrìa ist die Partnerschule des Tübinger Uhland-Gymnasiums und bietet ebenfalls kostenlos ein Mittagessen. Mit der Spende werden somit zwei soziale Projekte im Stadtteil Villa El Salvador, in der peruanischen Hauptstadt Lima unterstützt.

Eine warme Mahlzeit

Seit 1995 gibt es in Baden-Württemberg Vesperkirchen. Unter diesem Namen werden jährlich in den Wintermonaten soziale Projekte zugunsten von Armen und Bedürftigen durchgeführt. Mittlerweile sind es über 20 evangelische Kirchengemeinden die über einen bestimmten Zeitraums ein warmes Essen anbieten. In Rottenburg wurde vergangenen Sonntag die 6. Vesperkirche im Gemeindezentrum Kirchgasse eröffnet. Und das nicht nur für Bedürftige, sondern auch für Unterstützerinnen und Unterstützer, die die Kasse mit Spenden aufbessern wollen. Drei Wochen wird es dort täglich ein warmes Essen geben, das die Metzgerei Zeeb liefert. Ebenfalls angeboten werden Nachtisch, Kaffee und Kuchen. Für saubere bzw gedeckte Tische und eine angenehme Atmosphäre sorgen gut 300 Freiwillige. Von ihnen wird auch das Essen ausgegeben. Zusammen kommen in der Vesperkirche Menschen aus den verschiedensten Schichten, sei es der Bürgermeister, Hartz IV-Empfänger, Obdachlose oder Unterstützer. Besucher schätzen die Freundliche Atmosphäre und die Gemeinschaft, die während der Vesperkirchen-Zeit entsteht. Geöffnet hat die Rottenburger Vesperkirche bis zum 6. Februar.

Antarktis wurde vermessen

Reinhard Drews arbeitete sechs Wochen in der Antarktis. Der Rottenburger Geophysiker erforscht mit welcher Geschwindigkeit das Südpol-Eis sich bewegt und was dies für das Weltklima bedeutet. Reiner Drews hat einen zentralen Forschungsschwerpunkt. Er untersucht die Fließgeschwindigkeit des Eises und das Volumen des Eispanzers. Drews arbeitet mit GPS-Geräten und misst an verschiedenen Punkten im Eis. Dabei habe sich die Erwartung, dass durch die Zunahme der Niederschläge in Folge des Klimawandels auch eine Zunahme des Eisvolumens einstelle, als falsch herausgestellt, so Drews im Tagblatt-Interview.

Unterricht künftig in Containern?

Der Gemeinderat hat sich versammelt, um zu entscheiden wie die Bauzeit des neuen Lindenbrunnenpavillons überbrückt wird. Die Lehrer würden lieber in der Mörikeschule unterrichten als in Containern und die Eltern wollen ihren Kindern das viele Busfahren ersparen. Zirka achtzig Mütter und Väter kamen am Donnerstagabend zu einer städtischen Informationsveranstaltung mit Bürgermeister Michael Lucke. Sie haben darüber diskutiert, wo ihre Kinder vom nächsten Schuljahr an unterrichtet werden sollen. Die Verwaltung habe viele Möglichkeiten untersucht, doch als Übergangslösung für die Bauzeit gibt es nur noch zwei Varianten. Am 21. Februar wird der zuständige Ausschuss beraten und dann der Gemeinderat entscheiden. Der Bustransfers zur Mörikeschule mit Unterrichtsbeginn um 8 Uhr würde 454 000 Euro kosten. Eltern wurden Begleitpersonen im Bus zugesichert. Eine Containerlösung im Anlagenpark wird von der Stadtverwaltung mit 540 000 Euro veranschlagt.



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