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Nachrichten vom 14.01.2013

Stadthalle eröffnet

Mit einem Tag der offenen Tür wurde die neue Reutlinger Stadthalle am vergangenen Wochenende offziell eröffnet. Während viele Reutlinger sich zuerst skeptisch über den "schwarzen Klotz" mitten in der Stadt geäußert hatten, war die Eröffnung sowohl laut den Veranstaltern als auch den Besuchern ein voller Erfolg. Von innen wirkte sdie Halle auf alle Befragten sehr beeindruckend, eine "geniale" Konzertatmosphäre wurde ihr gar bescheinigt - und das von niemand Geringerem als dem Grünen Landtagsabgeordneten Thomas Poreski, dessen Fraktion der Stadthalle zunächst skeptisch gegenüberstand. Er war sich mit OB Barbara Bosch einig: Die Stadthalle ist um Längen besser als die Stuttgarter Liederhalle! Auch die Reutlinger BürgerInnen waren in Massen erschienen: Noch bis eine Stunde vor Ende des Tags der offenen Tür wartete vor dem Eingang eine lange Schlange auf Einlass.

Neues Gesundheitszentrum

Mitten im Klinikum bietet das Gesundheitszentrum ambulante Reha Möglichkeiten. Das neue Gesundheitszentrum ist seit Sommer letzten Jahres geöffnet. GZT" ist die Kurzform für das von der Wörner und Partner Planungsgesellschaft entworfene Gesundheitszentrum. Es ist die erste ambulante Reha dieser Größe mit einer Kassenzulassung", sagt Drevs, der seine Privatpraxis für ganzheitliche Krebstherapie "Unifontis" ins Tübinger Rehazentrum implantierte. "Unifontis" setzt auf Kombinationsverfahren aus Schulmedizin, Naturheilverfahren und Physiotherapie und betreut Pilotprojekte in Delfintherapie, Reittherapie und Jakobsweg-Therapie. Das Reha-Zentrum könnte man so gesehen als ambulante Kur-Klinik bezeichnen. Denn es macht Tübingen tagsüber zur Kurstadt. Die Patienten kommen morgens zwischen 8 und 10 Uhr und hab ein ein Tagesprogramm von minimal vier Stunden zu absolvieren. Das Einzugsgebiet reicht bis zu einer Entfernung von 35 Kilometer. Mit dem Zentrum sollen vor allem Patienten angesprochen werden, die nicht in eine eigene Reha-Welt abtauchen wollen oder können.

Elektronische Kommunikation

Busse und Ampeln stehen in Tübingen seit einiger Zeit in enger Beziehung. Und an der Beziehung wird noch gearbeitet. Das Ziel ist die Bevorrechtigung der Busse im Stadtverkehr. Autofahrer sollen darunter jedoch nur wenig leiden. Ampelstopps machen im Innenstadtverkehr fast 30 Prozent der gesamten Busfahrtzeit aus. Um zwei Drittel soll die intelligente Schaltung diese Zeit minimieren. Bei einer Probefahrt  auf der Strecke der Linie 13  hatte der Bus, obwohl er alle Haltestellen anfuhr, in der gesamten Hechinger Straße Grüne Welle. Eine erste rote Ampel stoppte ihn für wenige Sekunden an der Blauen Brücke. In die Schaltung des dortigen Linksabbiegerverkehrs kann der Bus nicht eingreifen, denn es soll kein Autostau in der Gegenrichtung provoziert werden.

Mülltonnen werden eingesammelt

Seit Jahresbeginn sind gut 90 000 neue Abfallbehälter im Einsatz. Die alten Tonnen werden ab 15.Januar von der Firma ESE GmbH eingesammelt. Allerdings zunächst nur im Tübinger Abfuhrbezirk Eins. Zwischen Ersten und Achten Februar werden dann die Behälter in den Tübinger Stadtteilen abgeholt. Danach kommen die anderen Städte und Gemeinden im Landkreis an die Reihe. Kostenlos werden alle Tonnen abgeholt, die zum jeweiligen Abholtermin bereit stehen. Ab 7 Uhr müssen die Tonnen am Rand des Gehwegs oder am äußeren Straßenrand bereit stehen und leer sein. Wer den Einsammeltermin verpasst, kann die Tonne im Entsorgungszentrum Dußlingen abgeben. Die ausgedienten Behälter werden zur Herstellung neuer Mülltonnen verwendet. Zu großer Irritation führten die Namensschilder auf den neuen Tonnen. Laut Andres Riedinger vom Abfallwirtschaftszentrum sei es kein Datenschutzproblem und empfiehlt, die Schilder einfach abzureisen. Allerdings sollte man sich die Nummer der Tonne notieren, damit nach der Leerung nicht die falsche Tonne zurück gerollt wird.

Sammelaktion

Die Klasse 7e der Geschwister-Scholl-Schule sammelte für den Förderverein krebskranke Kinder Tübingen. Bei der Sammelaktion der Schüler sind 800 Euro zusammengekommen. Wie es zu der Aktion kam? Normalerweise wichtelten die Schüler zu Weihnachten, doch diesmal wollten sie lieber spenden. Sie informierten sich über verschiedene Organisationen und stießen so auf den Förderverein der krebskranken Kinder.  Ein Hauptanliegen des Vereins ist es, Eltern und Geschwister in schweren Zeiten zu begleiten. Im Elternhaus des Fördervereins, das hauptsächlich durch Spenden unterhalten wird, können Väter und Mütter wohnen, solange ihr Kind in der Klinik behandelt wird. Somit haben sie die Gelegenheit Erfahrungen mit anderen Familien auszutauschen. Ein Schüler sagt „Den Familien geht es nicht gut, also lieber zehn Euro spenden, als Geld für Geschenke ausgeben.

FSJ in China

Die  19jährige Helen Koch aus Gomaringen unterrichtet derzeit Englisch in Gongshan, einer Stadt im Nujiang-Tal im Südwesten Chinas. Sie verteilt Kleiderspenden und hilft in einem Hygiene-Projekt mit. All dies ist Bestandteil des Baumhaus-Projekts, das  2007 von der deutsch-chinesischen Kauffrau Wei Qian und dem Hochschullehrer Peter Jochimsen gegründet wurde. Das Projekt soll zum einen die Bildungschancen sozial benachteiligter Kinder verbessern, zum anderen soll es den freiwilligen Helfern Einblick in eine andere Kultur ermöglichen. Finanziert wird es von "weltwärts", dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, von Jugend im Ausland, einer Kooperation des Arbeiter-Samariter-Bundes Schleswig-Holstein (ASB) und des Vereins für Kinder-, Jugend- und Soziale Hilfen (KJSH) sowie von der Peter Jochimsen Stiftung. Informationen zum Proiekt gibt es unter www.baumhaus-projekt.de . Helen Kochs Blog findet man unter http://fizhu.jimdo.com .

Dampflok fährt wieder

Nach 26-jähriger Restaurierung ist die Zahnraddampflok 97501 wieder fahrtüchtig Ein Reutlinger Verein hat in 26 Jahren mühevoller Kleinarbeit die alte Zahnraddampflok instand gesetzt. 1922 bei der Maschinenfabrik Esslingen gebaut, war sie bis 1962 auf der Strecke Reutlingen-Schelklingen und auf der Honauer Steige im Einsatz. "Wir haben gewusst, dass sie tut", sagte Herbert Maier, der Vorsitzende der Freunde der Zahnradbahn Honau-Lichtenstein (ZHL). Nun glauben es auch die Skeptiker. Herbert Maier ist sehr zufrieden mit der ersten Probefahrt. Die Probefahrt wurde am 9. November 2012  auf dem alten Industriegleis nach Betzingen gemacht.



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