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Beiträge & Artikel

Nachrichten vom 29.10.

Filmfesttage

Am kommenden Mittwoch dem 31. Oktober werden im Tübinger Kino Museum die 29. Französischen Filmtage eröffnet. Das Freie Radio Wüste Welle sendet von 19:00 bis 20:00 eine Stunde live mit Interviews der illustren Gäste. „Camille Redouble“ heißt der Eröffnungsfilm, der um 19:30 beginnt. Über hundert Filme bringen die Französischen Filmtage in die Kinos der Region. Dabei erwarten das Publikum nicht nur eine Reihe neuer Filme aus dem frankophonen Raum, durch eine Hommage und eine Retrospektive kann es sich auch mit dem Werk zweier Filmemacherinnen vertraut machen. Neun Filme treten im Wettbewerb an, dazu gibt es einen Kurzfilmwettbewerb und einen Einblick in das afrikanischen Filmschaffen. Für den Publikumspreis können die Zuschauer in den Kategorien Wettbewerb und Neuer Film mit entscheiden. Damit nicht genug, unter anderem werden Filme anlässlich des 50. Jahrestages des Elysée-Vertrags zur deutsch-französischen Freundschaft gezeigt, Kurzfilme aus dem Atelier Ludwigsburg-Paris, es gibt Konzerte, Partys und nicht zu vergessen: illustre Gäste aus der Welt der Filmschaffenden. Einer von ihnen wird Volker Schlöndorff sein. Von ihm wird ein Film über ein dunkleres Kapitel der deutsch-französchen Vergangenheit zu sehen sein.

Uni-Lehrpreis

Den Tübinger Uni-Lehrpreis 2013 erhielt die junge amerikanische Dozentin Shawn Raisig. Raisig ist 31 Jahre alt und unterrichtet seit fünf Jahren am Englischen Seminar am Brechtbau. Sie hat durch viel Überzeugungsarbeit und mit hohen persönlichen Engagement das Tübinger Schreibzentrum aufgebaut und leitet dies nun. Raisig und fünf vor ihr ausgebildete Tutoren helfen hier Studierenden beim Verfassen von Hausarbeiten. Dabei geht es nicht darum, die Arbeiten "vozukorrigieren". Vielmehr sollen Fähigkeiten vermittelt und Hilfestellung geleisetet werden. Mittlerweile hat sich das Schreibzentrum zu einem echten Erfolgsmodell etabliert. Am vorvergangenen Donnerstag wurde Raisig dafür der Uni-Lehrpreis verliehen.

Schönstes Spiel

Das Brettspiel „Grimoria“ entführt die Spieler in eine Fantasiewelt der Magier. Eckhard Freytag, der Tübinger Illustrator des Spiels wurde mit dem Preis „Graf Ludo“, für die beste Grafik eines Familienspiels ausgezeichnet. Herausgebracht wurde es vom Schmidt-Spieleverlag, der sich die Rechte von einem japanischen Fantasy-Kartenspiel erwarb, da das Brettspiel davon adaptiert wurde. Thema des Spiels ist ein Wettbewerb um die Nachfolge eines alten Zauberers zu gewinnen. Die Spielanleitung hat ebenfalls eine Auszeichnung bekommen.

Neue Parkplatzbedingungen

Bereits im Februar 2011 wurden neue Tarife und Bedingungen bezüglich der Parkraumbewirtschaftung in Reutlingen eingeführt. Wieder wurde am Dienstagabend in einer Gemeinderatssitzung über neue Satzungen diskutiert. Mit großer Mehrheit wurde eine Änderung hinsichtlich des Nachttarifs getroffen. Künftig fällt der Nachttarif für Straßenparkplätze in der gesamten Oststadt weg. Eine weitere Änderung betrifft das Tagesticket. Ab Januar können Autofahrer auch ein Monatsticket lösen, wodurch für sie ein Kostenvorteil entsteht. Im Vergleich zum Tagesticket zahlen Autofahrer für die Monatskarte 65 Euro und kommen auf eine Ersparnis von über 500 Euro im Jahr.

Rock your life,

so heißt ein Projekt, bei dem Studierende Schülern bei der Berufsorientierung helfen. Zwei Jahre vor dem Abschluss beginnt die Begleitung an der Werkrealschule Innenstadt und soll einen guten Start ins Berufsleben ermöglichen. Unterstützen ohne zu lenken ist das Hauptziel der Initiatoren. Die Studierenden möchten mit „Rock your life!“ Brücken zwischen Schülern und Betrieben bauen. Bei wöchentlichen Treffen sind die Coaching-Paare auf der Suche nach Unternehmen, die zu ihnen passen. Die aktive Partnerschaft soll die Motivation der Jugendlichen steigern, sie sollen ihre Stärken und Talente entdecken und dadurch den passenden Beruf finden. Die Studierenden bereiten sich in Seminaren auf ihre Aufgabe vor und erhalten Supervision und Fortbildung. Für die Schüler ist das Coaching freiwillig und kostenlos. Rock your life möchte mehr Bildungsgerechtigkeit, gesellschaftliche Integration, soziale Mobilität und weniger Jugendarbeitslosigkeit erreichen.

Medizinstudenten in Indien

Für ihre Famulatur reisten die Tübinger Medizinstudenten Lydia Marahrens und Bernhard Cerf diesen Sommer nach Indien. Dort unterstützten die beiden Projekte des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission, kurz Difäm, im Kampf gegen Aids. Zuvor hatten sie die „StuDifäm“- Gruppe in Tübingen gegründet. Ziel von Difäm ist die Hilfe zur Selbsthilfe. So kümmert sie sich unter anderem um Medikamentenlieferungen und fördert den Aufbau einer Krankenkasse in Indien. Die Studenten arbeiteten in einer Klinik und engagierten sich bei der Aufklärungsarbeit, Weiterbildung und Betreuung der Selbsthilfegruppen. „Wir wollten nicht einfach etwas Neues starten, sondern nachhaltige Projekte weiter unterstützen“, erklärt Bernhard Cerff. Nun sind sie wieder zurück in Tübingen, wo sie bereits aktiv an weiteren Projekten teilnehmen.

Schule hilft Schülern

Letzte Woche lief in der Maria-Sibylla-Meria-Realschule ein Projekt, das die Problemen und Schönheiten in Afrika thematisierte und die dortigen Lebensumstände erkundete. Die Schule unterstützt seit einigen Jahren zwei Schulen im Osten Ugandas. Die Schüler lernten bei den Projekttagen wie in Afrika Wasserkanister getragen werden, Erdnussbutter selbst gemacht wird und bauten einen Fußball aus Plastik und Zeitung nach. Zu Gast war Gertrud Schweizer-Ehrler vom Verein „Tukolere Wamu - Gemeinsam für eine Welt“. Sie sprach mit den Schülern über das Erwachsen werden in Afrika. Beim Abschluss des Projektes gab es fair gehandelte Waren zu kaufen, sowie afrikanischen Kaffee und von den Schülern gemalte Bilder über Afrika. Es soll Geld für eine Toilette zusammen kommen und die Spenden kommen ohne Abzüge bei den Empfängern an. Spendenkonto ist der Förderverein Schulzentrum Steinlach-Wiesaz. (Kontonummer: 703 160 07, BLZ: 640 61 854, Kennwort: Afrika-Projekt, Merian Realschule)

Schülerforum

Letzte Woche trafen sich 16 Rottenburger Schüler zu einem Forum in der Festhalle. Gemeinsam mit Fachleuten erarbeiteten sie Lösungsansätze zu Problemen wie Lernstress, Gewalt an Schulen und Jugendkriminalität. Im Anschluss präsentierten sie ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit. Dieser Schritt war vor allem den Organisatorinnen und Bürgermentorinnen Nehle Betz und Christine Diebold wichtig, um dem Schülerforum auch verbindliche Konsequenzen folgen zu lassen.

Begegnungen der Schulmusik

Das vom Kultusministerium unterstützte Projekt "Begegnungen der Schulmusik" begeisterte am Dienstagnachmittag mit einem musikalischen und akrobatischen Programm im Foyer der Tübinger Kinder- und Jugendpsychiatrie. Acht Klassen aus unterschiedlichen Schulen waren auf einer Bühne vereint. Ein akrobatisches Programm zeigte der Kinder- und Jugendzirkus Nehrondo. Obwohl erst nach den Herbstferien Trainingsbeginn ist, gaben fünf junge Artistinnen schon einmal eine Kostprobe: menschliche Pyramiden, Türme und ein Reifentanz auf den Schultern des Trainers Frank Schröder.

Zonta!

Es gibt sie schon seit 1919, die Conföderation der Zonta Clubs. Der Tübinger Zonta-Club wurde 1970 gegründet. Zonta bedeutet in etwa ehrenhaftes Handeln in der Symbolsprache der Sioux-Indianer. Zonta-Clubs sind Zusammenschlüsse berufstätiger Frauen, die sich sozial engagieren. Jüngstes Beispiel ist die Alphabetisierung von Asylbewerberinnen durch die Sozialpädagogin Ulrike Skuza. Nachdem deren Förderung auslief, sprang der Zonta-Club ein: mit einer Geldspende, aber auch durch die Vermittlung von Kontakten. Nun unterstützt das Landratsamt Ulrike Skuzas Arbeit, außerdem wird sie künftig auch in Rottenburg Kurse halten können.



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