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Die Wahrheit liegt verborgen - Kleine Eheverbrechen

"Nach eigenen Erfahrungen ist mir klargeworden, dass das Leben als Ehepaar die gewagteste, die gefährlichste Reise ist, die in der Liebe unternommen werden kann."

Das Zitat von Eric-Emmanuel Schmitt, dem Autor des französischen Originalstücks Kleine Eheverbrechen, findet sich auch im neu inszenierten Bühnenwerk von Karin Eppler wieder. Denn hier liegen ebenfalls Gefahren beziehungsweise (kleine) Eheverbrechen zwischen dem Ehepaar Gilles und Lisa.

Der Krimiautor Gilles verliert sein Gedächtnis und kann sich an nichts mehr erinnern, auch nicht an seine vermeintliche Ehefrau Lisa, die sich sehr darum bemüht, Gilles an seine Vergangenheit und sein Wesen zurück zu erinnern. Nach und nach sieht sie ihre Situation als eine Art Chance, Einfluss auf den Neuanfang zu nehmen.

Eine Komödie, die nicht nur einen humoristischen Charakter aufweist, sondern durchaus ernstere Themen impliziert, die im Alltag seltener Erwähnung finden. Die vielen Wendungen im Stück halten den Spannungsbogen aufrecht. Musikalische Elemente und die lebendige Darstellung der Figuren machen Kleine Eheverbrechen zu einem attraktiven Schauspiel.

Chrysi Taoussanis und Gunnar Kolb spielen das Ehepaar auf der Bühne und sprachen im Lokalmagazin über die persönlichen Gefahren der Liebe, die bisherigen Zuschauerreaktionen, das Bühnenbild und warum der Autor Taoussanis aus der Seele spricht.





 

 

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