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Beuys Warhol Polke & Co :: Selbstbildnis :: Teil 1

Anlässlich des 40. jährigen Bestehens der Kunsthalle Tübingen findet bereits die zweite Ausstellung statt: "Beuys Warhol Polke & Co".

Kunstkurrator Daniel Schreiber beschreibt und erläutert auf seinem Rundgang durch die Kunsthalle die bedeutendsten Werke. In 17 Episoden gibt er Einblicke in die Biografien der Künstler und liefert Hintergründe zur Entstehungsgeschichte ihrer Werke.

Im ersten Teil widmet sich Daniel Schreiber dem Maler Georg Friedrich Zundel (geb. 1875), der vor allem durch seine Arbeiterportraits zum Mitbegründer des sozialistischen Realismuses wurde. Zundel erlangte zudem Popularität durch seine Portraits.  Er ist mit seinen Werken vor allem deshalb in der Kunsthalle vertreten, weil diese unter anderem in Gedenken an Zundel gegründet wurde.






1971 eröffnete der Stuttgarter Kunsthistoriker Götz Adriani die Kunsthalle. Er betonte die Bedeutung der Qualität vor Quantität. Nach seinen Vorstellungen sollte die Kunsthalle ein Ort für alles sein, was die Züge schöpferischer Erneuerung trage.  Die Ausstellung "Beuys Warhol Polke & Co"  nimmt darauf Bezug, dass die Kunsthalle in den ersten zehn Jahren ihres Bestehens ein Reflektionsort des zeitgenössischen Kunstgeschehens war. Nicht selten fühlte sich das Publikum von der "Narrenstreichen der Avantgardekunst" verkohlt, wie in einem wütenden Leserbrief zu lesen war.

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