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LOKALMAGAZIN


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Nachrichten vom 31.10.2011

Französisches Kino

Am Mittwoch den 2. November werden um 19:30 im Kino Museum in Tübingen die 28. Französischen Filmtage eröffnet – vor Ort live übertragen von der Wüsten Welle. „Generation Revolution“ ist das Motto dieses Festivals der frankophonen Filmwelt, das zum zweiten Mal von Christopher Buchholz geleitet wird.. Damit ist nicht nur der Arabische Frühling gemeint sondern auch Veränderungen in den Gesellschaften innerhalb Europas. Allein in die Situation in Afrika gewähren verschiedenste Filme, von Kurzfilmen über Dokumentarfilme bis zum Thriller und zur Liebeskomödie Einblicke. Aus dem gesamten frankophonen Raum werden neu Filme vorgestellt, es werden Preise verliehen und in einem Cineslam treten Filmemacher mit ihren Kurzfilmen gar persönlich gegeneinander an. Zudem werden eine Menge Spezialitäten geboten: es wurden Filme für Familien ausgewählt, man erhält Einblick in das Werk zweier Filmschaffender und in Workshops und Masterclasses erfährt das interessierte Publikum Wissenswertes über die Ausübung der Lichtspielkunst von den Machern selbst. Am vergangenen Freitag war Christopher Buchholz zu Gast im Lokalmagazin. Das Interviewfindet man auf /lokalmagazin.wueste-welle.de.

Teure Plätze

Der Umbau des Europaplatzes in Tübingen wird wohl noch ein paar Jahre auf sich warten lassen. Eine wesentliche bauliche Voraussetzung dafür ist jetzt aber geschaffen. Der neue Busparkplatz zwischen Europastraße und Bahnstraße ist fertig und soll demnächst in Betrieb genommen werden. Auf der asphaltierten Fläche mit eigener Zufahrt hinter der Ammertalbahn-Schranke sind Parkbuchten für neun Linienbusse ausgewiesen, die dort auf ihren fahrplanmäßigen Einsatz warten können. Bislang stehen die Busse in den Pausen im Vorfeld des Bahnhofs. Nach dessen Umgestaltung ist dort aber kein Platz mehr für sie. Alles in einem hat die Auslagerung der Bereitstellungsplätze laut Tiefbau-Chef Albert Füger gut 500 000 Euro gekostet. Weitere 150 000 Euro wurden für den Kauf der ehemaligen Bahnfläche nötig, die übrigens groß genug ist, um dort in einem zweiten Bauabschnitt auch noch Parkplätze für Reisebusse anzulegen.

Voll im Strom

Tübingen macht blau. Doch ökologische Gründe standen vor 100 Jahren beim Bau dieses Bauwerkes nicht im Vordergrund, sondern eher das Bedürfnis billig Strom zu produzieren - und zwar mit Wasserkraft. Diese ist immer noch die wichtigste nichtfossile Energiequelle überhaupt und fließt kostenlos, von ganz alleine den Neckar hinab. Seit dem 27. Oktober 1911 liefert das Wasserkraftwerkes an der Tübinger Brückenstraße der Stadt Öko-Strom aus den Fluten des Neckars. Nach Umbauten im Jahr 1982 gibt die Anlage drei Millionen Kilowattstunden im Jahr ab. Das reicht immerhin für rund 700 Haushalte.

Verein gründet Stiftung

Seit 40 Jahren engagiert sich der Verein zur Selbsthilfe für die Verbesserung der Situation von Strafentlassenen und ist in der Jugendsozialarbeit sowie bei Konflikthilfe tätig. Stichworte sind hier: Projekt Handschlag, Opferberatung, Hilfen bei häuslicher Gewalt. Eng verbunden ist dieser Verein mit Karola Bloch die Ehefrau des Philosophen Ernst Bloch den Verein Hilfe zur Selbsthilfe, die diesen Verein im Verbund mit Juristen, Sozialpädagogen und politisch engagierten Bürgern gründete. Bis zu ihrem Tod im Jahr 1994 war sie dessen Vorsitzende und Ehrenvorsitzende. Um die Finanzierung des Vereins auf unabhängigere Beine zu stellen, wurde nun die Karola-Bloch-Stiftung gegründet. Die Initiatoren Michael Wandrey und Welf Schröter (Ernst-Bloch-Gesellschaft) wollen sich so vor allem von finanziellen Zwängen ein Stück weit lösen möchte. Hier sollen Fundraising, also sämtliche Aktivitäten einer Non-Profit-Organisation, Vermögensverwaltung und die hauptamtliche Arbeit unter dem Dach der Stiftung gebündelt werden.

40 Jahre Altenpflege

Seit 40 Jahren besteht der Verein "Hilfe zur Selbsthilfe. 70 hauptamtliche Mitarbeiter stehen derzeit in Diensten des Vereins, der jährlich rund 2000 Klienten unterstützt, einen Etat von 4,5 Millionen Euro bewegt und dabei 700 000 Euro erwirtschaftet - durch Eigenerlöse sowie mit Hilfe von Spenden. Zum 40-jährigen Jubiläum lesen Anne Frommann und Welf Schröter am Donnerstag, 3 November um 20 Uhr. bei Osiander in Tübingen aus Karola Blochs Texten. Am Freitag, 25. November, um 14:30 Uhr geht es beim Festakt im Reutlinger Spitalhof um Karola Bloch und die Vereinsgründung von Hilfe zur Selbsthilfe.

Entwicklungshilfe Kenia

Der Verein ‚Integrasmus‘ hilft in Togo beim Aufbau von Schulen und Häusern. Das Ehepaar Maier baute den kleinen Verein auf. Der Verein hat nur 9 Mitglieder, doch liegt das nicht am mangelnden Interesse sondern investiert man lieber die Zeit, die die Vereinsbürokratie schluckt, in die Hilfsarbeit. Jeder Helfer ist herzlich bekommen und zwar auf beiden Seiten. In Deutschland sowie in Togo. In Togo kochen ein paar Frauen für die Kinder nach der Schule oder versorgen die Kinder im neuen Sanitärsraum. Am wichtigsten sei die Versorgung mit Wasser und die Verbesserung der Bildung. Doch auch ein neuer Brunnen muss gebaut werden. So freut sich der Verein über private Spenden aber auch über Investoren.

Lilli-Zapf-Preis

Der Verein Courage und der Jugendgemeinderat vergeben wieder den Lilli- Zapf- Preis an engagierte Jugendliche und Jugendgruppen. Dotiert ist der Preis mit 1 000 Euro. Die Bewerber sollten höchstens 21 Jahre alt sein und sich in den letzten zwei Jahren sozial engagiert haben. Benannt ist der Preis nach der Tübinger Lilli Zapf, die während des Nationalsozialismus, Anfang der 60er Jahre die Leidensgeschichte der Tübinger Juden erforschte. Der Bewerbungsschluss ist am 15. Dezember. Am 27. Januar 2012 entscheidet die Jury. Bewerbungsbögen und weitere Infos gibt es im Internet unter www.lilli-zapf.de.

Brecht in zwei Sprachen

Im Tübinger Kepler-Gymnasium wurde eine deutsch-französiche Zusammenarbeit theatralischer Art erarbeitet. 26 Tübinger und Elsässer Gymnasiasten und -innen spielen zusammen die Kleinbürgerhochzeit von Brecht – und das sowohl in der einen als auch in der anderen Sprache. Letzte Woche war Premiere in der Aula Uhlandstraße. In vier Wochen kommt die Koproduktion ins elsässische Molsheim.

Paläontologische Sammlung

Die Paläontologische Sammlung im Geologischen Institut in der Tübinger Sigwartstraße gehört mit einer Million Objekten zu den größten und bedeutendsten Universitätssammlungen in Europa. Angelegt wurde die Sammlung für Studenten und Wissenschaftler. In den vergangenen zwei Jahren wurde die Sammlung, mit den Saurier- Skeletten überarbeitet und neu gestaltet. Am kommenden Mittwoch, den 2. November wird sie wieder eröffnet.

Geschenke im Schuhkarton

Der Verein ‚Geschenke der Hoffnung e.V‘ lädt noch bis zum 15. November herzlich zum Geschenke einpacken ein. Die Päckchen sind für Familien in Osteuropa bestimmt, die dort nicht genug Geld verdienen um sich zu Weihnachten etwas Besonderes zu kaufen. Die Aktion ‚Weihnachten im Schuhkarton‘ soll den Familien Hoffnung schenken. Denn v.a. in den Ländern wie Serbien etc. ist die Arbeitslosigkeit und der dadurch bedingte Alkoholismus sehr stark ausgeprägt. Der Verein hofft auf zahlreiche Spenden. Spielzeug oder Kleidung ist sehr gerne gesehen. In der Abgabestelle in Bebenhausen, werden die Geschenke zollrechtlich verpackt und nach Stuttgart gebracht und von dort in die Länder geschickt.



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