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Nationalsozialismus und Psychiatrie im deutschen Süd-Westen

Herrn Dr. Müller und Herrn Dr. Reichelt vom Zentrum für Psychiatrie Zwiefalten präsentieren Ihre Wanderaustellung zu NS und Psychiatrie im deutschen Süd-Westen

Im Deutsch-Französischen-Kulturinstitut kann man gerade eine Wanderaustellung sehen, die anhand lokaler Beispiele, die Aktion T4 beleuchtet.

Herrn Müller und Reichelt arbeiten am ZfP und forschen zu dem Thema schon länger. Schon seit 3 Jahren ziehen sie mit Ihrer Wanderausstellung durchs Ländle und sind nun zum zehnten Mal hier in Tübingen.

In Ihrer Arbeit beziehen sie sich auf Historie verschiedener Heilanstalten und den Missbrauch derer.

Sie haben sich der Aufarbeitung verschrieben, da sie erkennen, "dass diese Dinge [...] wenn sie nicht aufgearbeitet sind, eine destruktive Wirkung entfalten." 

Innerhalb der Ausstellung kann man neben den konkreten Ereignissen in den Anstalten auch den ideologischen Unterbau der Euthanasie und des Nationalsozialismus kennenlernen.

Bis heute wirkt das destruktive menschenfeindliche Bild, das konstruiert wurde, nach und "[es] ist eine bleibende Aufgabe", so Müller, etwas dagegen zu tun.

 


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