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Nachhaltigkeit und foodsharing mit dem Mehrrettich-Café Tübingen

Heute waren Irini und Johannes vom foodsharing-Café Mehrrettich bei uns und erzählten von den Möglichkeiten zur nachhaltigen Lebensmittelverteilung.

Das Mehrrettich-Café in Tübingen (ja, es wird "Mehrrettich" geschrieben, denn schließlich rettet man in diesem Café mehr) hat vor allem zum Ziel, die Lebensmittelverschwendung in den privaten Haushalten der Bewohner*innen Tübingens vorzubeugen.

 

Irini und Johannes, zwei Mitwirkende beim Café erklären uns das Konzept: ähnlich wie bei anderen foodsharing-Stellen, können Personen bei ihnen kostenlos Essen abholen oder für andere Verbraucher*innen zurücklassen. Der zentrale Unterschied macht dabei aber das Café-Element aus: mit einer einladenden Atmosphäre und Mitarbeitenden, die jederzeit dazu bereit sind, Fragen um das Thema foodsharing zu klären, gelingt es dem Mehrrettich-Team, dem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Das Essen wird dort kostenlos angeboten, die Getränke bezahlt man auf der "pay-what-you-want-Basis". Dieses Bezahlungsschema kann die Kund*innen ebenfalls zu einem ersten Gespräch mit den Mitarbeitenden anregen, und so auch dazu führen, dass sie sich intensiver mit dem Thema Lebensmitteln, ihrem Ursprung, sowie dem Vorbeugen ihrer Verschwendung auseinandersetzen. 

 

Grundsätzlich ist jede*r im Café willkommen, und obwohl das Café als solches erst seit einem Jahr existiert, kann das Team bereits viel vorzeigen. So haben sie bereits eine Stammkundschaft etabliert, gleichzeitig lockt das Café aber auch immer wieder neue Personen an. 

 

Wer mehr darüber wissen will, wie ein foodsharing-Café funktioniert, kann gerne in das Interview reinhören!


Audio

Download (41,74 MB)
Mehrrettich_Cafe_Interiew.mp3





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