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Oktober 2025 September 2026


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Kaffee in Brasilien - Frauen machen Kaffee fair

Kaffee und Kolonialismus sind untrennbar miteinander verbunden. Im 17. und 18. Jahrhundert brachten die europäische Kolonialmächte Belgien, Niederlande, Frankreich und Großbritannien Kaffee in ihre Kolonien, um möglichst viel daran zu verdienen. Die Kolonialmächte kontrollierten den Handel und bestimmten die Preise. Viele Kaffee produzierende Länder sind bis heute von Exporten abhängig.

Kaffee ist nach Öl der am zweithäufigsten gehandelte Rohstoff der Welt. Die Arbeitsbedingungen sind hart. Viele können kaum vom Kaffeeanbau leben. Kinderarbeit ist eine häufige Folge.

Aber es gibt auch Hoffnungsschimmer: Kaffee war das erste fair gehandelte Lebensmittel, das weltweit verkauft wurde.

Wir sprechen mit dem kleinen aber feinen Tübinger Unternehmen Dona Sá – Frauen machen Kaffee Fair. Ihre Handelspartnerin ist Inês Vinci in Brasilien. Dona Sá handelt direkt und persönlich mit Kleinbäuerinnen in Brasilien. Mit ihrer kleinen Kaffeefarm ernährt sie im ökologischen Anbau ihre Familie mit drei Kindern und einige Saison-Arbeitende. Den Kaffee, den sie angebaut, gegossen und geerntet hat, können wir im CaféLädle von DonaSá in der Tübinger Sigwartstraße trinken.


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6_Fairteilen_Kaffee.mp3





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