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AKTUELL 20.10.2017
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Week of Links 2017

Die Week of Links startet am 3. Oktober zum vierten Mal. StudienanfängerInnen der Uni Tübingen soll bei der Veranstaltung das Thema Nachhaltige Entwicklung näher gebracht werden. Mit den Mitveranstalterinnen Isolde und Anna haben wir über das Projekt und das Programm gesprochen.

Vom 3. - 7. Oktober bietet die Week of Links StudienanfängerInnen der Uni Tübingen die Möglichkeit, sich mit dem Thema Nachhaltige Entwicklung auseinander zu setzen. Nebenbei können die Erstis und Zweitis die Stadt und nette Leute kennenlernen. Reden, Diskussionsgruppen und ca. 40 Workshops, setzen sich auf unterschiedliche Art mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander. Außerdem kann gemeinsam gefrühstückt, gegrillt und auf dem Abschlusskonzert gefeiert werden.

Die Week of Links wurde vor vier Jahren von Studierenden ins Leben gerufen. Die Intention ist, das Thema Nachhaltigkeit an der Uni präsenter zu machen. Eine Studierendeninitiative organisiert seitdem die Week of Links. Einmal die Woche treffen sie sich; innerhalb der verschiedenen AKs (Öffentlichkeitsarbeit, Diskussionen, Räume, Finanzen etc.) finden bei Bedarf zusätzliche Treffen statt. Die Week of Links soll, wie der Name schon sagt, vernetzen. Zum einen geht es um die Zusammenarbeit der verschiendenen Disziplinen und zum anderen um die Verknüpfung mit den Strukturen bereits bestehender Nachhaltigkeitsinitiativen. Diese Initiativen führen auf der Week of Links zum Beispiel Workshops und Exkursionen durch. Finanziell wird das Projekt von der Uni Tübingen unterstützt.

Isolde studiert Linguistik und Französisch und ist seit letztem Jahr bei dem Projekt dabei. Sie organisiert Räume, Finanzen und diverses Organisatorisches. Zum Beispiel sorgt sie dafür, dass der Freizeit- und Spaßfaktor nicht zu kurz kommt, indem sie Grillen o.ä. plant. Anna studiert Umwelt-Geowissenschaften und ist seit drei Jahren dabei. Sie organisiert die Kleingruppendiskussionen. Mit zehn bis fünfzehn Leuten trifft sie sich dreimal die Woche, um sich mit dem Thema Nachhaltige Entwicklung und mit Handlungsimpulsen für die Umsetzung der Nachhaltigkeit im Alltag, zu befassen. Zum Beispiel hat sie eine Fortbildung für ModeratorInnen der Diskussionsrunden bei der Week of Links mitorganisiert.

Am 3. Oktober beginnt die Week of Links um 14 Uhr mit einem öffentlichen Vortrag der Umweltethikerin Uta Eser über das Thema Nachhaltige Entwicklung. Das Programm der Week of Link ist sehr bunt gemischt. Exkursionen, Workshops, Reden und vieles mehr vereinen den sozialen, ökonomischen und Umwelt-Bereich. Isolde und Anna haben ein paar der Programmangebote erläutert. Es gibt eine Exkursion mit einer Person des Mietshäuser Syndikats. Das Mietshäuser Syndikat ist ein Dachverband, der alternativen und bezahlbaren Wohnraum fördert und miteinander vernetzt. Im Zuge einer kleinen Stadtführung werden zwei Wohnprojekte (Schellingstraße und Vier-Häuser-Projekt) angeschaut. Desweiteren gibt es eine Tagesexkursion nach Tettnang zum Outdoorwarenhersteller Vaude. Im Fokus steht das Firmenkonzept, in dem Nachhaltigkeit großgeschrieben wird.

In den vier Workshopblöcken kann aus 40 verschiedenen Angeboten gewählt werden. Zum Beispiel gibt es einen "Do-It-Yourself"-Workshop im Sinne von "No-Waste", einen Bienen-Workshop oder theoretischere Workshops zu Themen wie Konsum, Finanzkrise und Gesundheit. Am Donnerstag findet eine Podiumsdiskussion, bei der Personen aus unterschiedlichen Perspektiven über das Thema Postwachstum diskutieren, statt. In der Abschlussrede am Freitag spricht Luise Tremel von der Stiftung Futur Zwei aus Berlin darüber, wie die Gesellschaft in der Zukunft aussehen könnte.

Neben den Workshops gibt es weitere Möglichkeiten, Leute kennenzulernen. Ab Mittwoch findet jeden Morgen ein gemeinsames Frühstück im Clubhaus mit Kaffee, Tee, Saft und leckerem Essen, statt. Am Freitag wird im Klimagarten gegrillt und am Samstag kann bei einem Abschlusskonzert im Blauen Salon gefeiert werden.

Nachhaltigkeit ist ein Thema, mit dem sich jedeR auseinander setzen sollte, da es nicht nur einen selber, sondern vor allem die nachfolgenden Generationen betreffen wird. Was Isolde besonders stört sind die Coffee-To-Go-Pappbecher. JedeR kaffeetrinkende StudentIn könnte hier etwas ändern. Genau dafür - Klima, Umwelt und Soziales - soll die Week of Link ein Bewusstsein wecken. In den letzten Jahren besuchten zwischen 60 und 90 StudienanfängerInnen die Veranstaltung. Isolde und Anna hoffen dieses Jahr, die 100 zu knacken.


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