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CONNECT! Festival 2017

Am Samstag, den 2. September 2017, findet das connect! Open Air Festival zum zweiten Mal in der Wagenburg in Tübingen statt. Moritz von Kapff und Albert Kunze, Mitveranstalter des Festivals, sprachen mit uns über Organisation, Konzept und Festival-Programm.

Das Fundament des connect! Open Air Festivals ist der gemeinnützige Verein connect! e.V., der 2016 gegründet wurde. Er besteht aus Kunst-, Kultur- und Musikinteressierten und -begeisterten Menschen aus der Region, die in verschiedenen Arbeitskreisen miteinander kooperieren.

Im September letzten Jahres fand das connect! Festival erstmals statt. Am morgigen Samstag geht das connect! in die zweite Runde. Die Vereinsmitglieder und Festivalmitveranstalter Moritz (Muk) und Albert haben kurz vor dem Festivalstart erzählt, was alles ins Rollen gebracht werden muss, damit das Festival stattfinden kann.

Das Konzept des connect! Festivals beruht, wie der Name schon sagt, darauf, Menschen mit unterschiedlichen Interessen im kulturellen, musikalischen und künstlerischen Bereich, zusammen zu bringen. Kreativ, bunt und vielfältig ist das Motto des connect! Festivals. So ist für JedeN etwas dabei - unabhängig von Alter und Herkunft.

Getreu dem Konzept wird das Festival auch dieses Jahr wieder in der Wagenburg im Französischen Viertel in Tübingen stattfinden. "Eigenständig leben" heißt es auch dort. Und genauso eigenständig, wie in der Wagenburg gelebt wird, liegt auch die Planung und Organisation des Festivals in den Händen des Vereins connect! e.V.. Eine eigene Infrastruktur musste geschaffen werden, da die Wagenburg nicht vollständig an die Stromversorgung angeschlossen ist. Die Fusion von High-Tech und Natur durch das Festival ist eine "gute Mischung", wie Albert findet.

Auch das Thema Auflagen wurde im Vorfeld mit der Stadt, dem Forstamt, dem Ordnungsamt und vor allem der Wagenburg kommuniziert. Desweiteren galt es für Sicherheit zu sorgen. Fluchtwege, Feuerlöscher und Security mussten organisiert werden. Im Fokus stand natürlich die Planung des Festivals. Für Musik, Gastro und Kultur "vom Feinsten" wurde gesorgt.

Auf drei Bühnen (Eulennest, Waldfloor und Schunkelbude) wird elektronische und alternative Livemusik von mehr als 15 lokalen DJ(ane)s und Bands gespielt. Damit nicht nur der Hörsinn, sondern auch der Sehsinn stimuliert wird, wurde das Gelände liebevoll dekoriert; es gibt Kunst, Licht- und Feuershows zu sehen. Auch für das kulinarisches Vergnügen wird gesorgt. An Getränkeständen und Bars kann man sich mit diversen Getränken erfrischen; sogar eine Espressobar wird es geben. Im Sternenzelt und im Mobilen Wohnzimmer (ein in Wohnzimmer-Atmosphäre eingerichteter Anhänger, der alltags zur Stimmungs- und Stimmensammlung der Menschen im Französischen Viertel und den Wennfelder Gärten dient) wird es Kinderprogramm in Form von Theater, Schminken, Seifenblasen, Jonglage und Ähnlichem geben.

Von 11 bis 23 Uhr geht das Programm in der Wagenburg. Wer dann noch nicht genug vom Schwofen hat, kann bis in den Sonntagmorgen hinein auf der After-Show-Party im Club 27 in der Düsseldorferstraße 4 in Tübingen-Lustnau seiner Energie freien Lauf lassen.

Auf Grund der mangelnden Parkmöglichkeiten wird darum gebeten, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Mit der Buslinie 4 kann man beispielsweise bis zur Aixer Straße fahren und ist direkt im Geschehen. Alternativ ist das Open Air Festival, wie auch die After-Show-Party gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen.

Für die Zukunft plant der connect! e.V. größere Projekte. 2018 soll das connect! Festival vom 31.8. bis zum 2.9. auf der Alb bei Münsingen stattfinden und somit mehr Kapazitäten für das dann dreitägige Festival bieten. Die Kooperation mit der Wagenburg soll, wenn möglich, in einem anderen kulturellen Rahmen erhalten bleiben.

Vorerst darf man aber gespannt sein, was der connect! e.V. alias "ein demokratischer und kreativer Haufen" (Zitat Albert) dieses Jahr auf die Beine gestellt hat. Gerade weil sich das Wetter in diesen Tagen nicht von seiner besten Seite zeigt, zeigen sich Muk und Albert umso optimistischer: mit viel Humor, guter Stimmung und einer "tollen Party" wollen sie dem Wetter trotzen. Beim Woodstock gab es schließlich auch Schlammschlachten, erinnert Albert mit einem Augenzwinkern.

 

 


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