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Die Shedhalle vor der Wiedereröffnung

Die Shedhall steht nach fast zwei Jahren Pause vor der Wiedereröffnung als Forum für zeitgenössische Kunst. Die erste Ausstellung "Auf Kosten" startet am Freitag, den 7. Juli um 20 Uhr.

Die Shedhalle öffnet ihre Pforten wieder für den Kunstbetrieb, nachdem sie zwischenzeitlich zur Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert worden war. Die Halle hat jetzt einen Boden und Gipswände, womit der Fabrikcharme etwas verloren gegangen ist. Positive Veränderungen sind beispielsweise die Heizung.

Ohne festes Domizil hat sich die Arbeit des Vereins etwas verändert: Es gab künstlerische Projekte mit den Geflüchteten in der Halle, eines mündete in einer partizipativen Fotoausstellung in der Kulturhalle. Das technische Equipment musste zwischengelagert werden und nahm in einem feuchten Keller etwas Schaden.

Außerdem fehtlte der Ort als fester Treffpunkt, als Plattform, Forum und Raum für künstlerische Aktivitäten. Dadurch geht Planungssicherheit verloren, die Suche nach Ausweichquartieren bindet Ressourcen und man verschwindet auch aus der öffentlichen Wahrnehmung.

Jetzt geht es wieder los mit einem regelmäßigen Programm und einem neuen Ausstellungsformat, dem Raum für Junge Kunst. Am Freitag, den 7. Juli ist um 20 Uhr die Vernissage der Ausstellung von Milena Sebastian, "Auf Kosten".

Zu sehen sind Landschaftsbilder, entstanden auf der Grundlage von Filmstills aus Reportagen. Diese auf den ersten Blick ästhetischen Landschaften sind für Menschen gleichzeitig Lebensraum und Existenzraum, der von verschiedenen Faktoren bedroht ist. Thematisiert wird der Pestizideinsatz im Baumwollanbau oder die Lebensgefahr von Baumkletterern bei ihrer Arbeit als Zapfensammler für westliche Baumschulen.


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