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"Gambia is not safe"

Gambia gilt zwar nicht als "sicherer Herkunftsstaat", abgeschoben wird aber trotzdem. Nach 22 Jahren Diktatur ist das Land ruiniert, viele Menschen aus Gambia trauen sich noch lange nicht dorthin zurück, es gibt Straßenkämpfe, und Polizei und Justiz entstammen größtenteils den alten Strukturen. In Deutschland erfährt man darüber kaum etwas.

Ist Gambia nach den Präsidentschaftswahlen jetzt wirklich ein „sicherer Herkunftsstaat“? Wie ist die Situation aktuell, nach 22 Jahren Diktatur und dem ersten demokratisch gewählten Präsidenten seit Jahrzehnten? Jammé hat das Land ruiniert, und der neue Präsident Adama Barrow versucht jetzt, es in die Demokratie zu überführen. In den deutschen Nachrichten findet man nur wenig zur Politik Gambias, obgleich Gambia in Deutschland das drittgrößte Herkunftsland afrikanischer Geflüchteter ist.

Umso wichtiger, mit Menschen zu sprechen, die von dort kommen: beispielsweise Foday, ein junger Mann aus Gambia, der vor zwei Jahren nach Deutschland floh. Jetzt wohnt er in Reutlingen und traf hier auf Heike Gerlach, seine Deutschlehrerin. Sie befasste sich wegen ihrer vielen Schüler aus Gambia intensiv mit dem Land und hat jetzt auch zusammen mit Fodé einen Gambia-Abend auf die Beine gestellt, den sie am 26. April im franz.K in Reutlingen präsentieren: „Gambia – The Smiling Coast of Africa?“ Beide berichten nun im Interview mit Gabriele Busse von den Entwicklungen in Gambia.

Außerdem im Interview: Julian Steiger vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, der die aktuelle politische Lage in Gambia aus seiner Sicht für uns einschätzt. 


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